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© Fiat

Fahrbericht
04/08/2021

Fiat Tipo Cross: Neuer Auftritt für den Italo-Golf

Die Familie des kompakten Fiat wird um ein Cross-Modell erweitert

von Michael Andrusio

Still und heimlich hat sich der Tipo zu einem echten Erfolgsmodell im Hause Fiat gemausert. Seit dem Start des neuen Tipo 2016 wurden über 700.000 Autos verkauft. Und der Tipo ist zu einer echten Familie geworden, die weiter im Wachsen begriffen ist. Neben dem klassischen Fünftürer und dem Kombi gibt es mit dem Modelljahr 2021 nun auch einen Cross.

Fiat hat festgestellt, dass die Strategie, einem bewährten Modell einen Cross zur Seite zu stellen, schon beim Panda prächtig funktioniert hat. Also wird auch die Tipo-Familie um ein entsprechendes Modell erweitert.

Cross steht für einen zarten Offroad-Look, wobei Fiat das Auto als „Familien-Crossover“ bezeichnet. Im Vergleich zum normalen Tipo gibt es um fast vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit, die sich durch eine geänderte Geometrie der Radaufhängungen und größerer Räder ergibt. Dazu kommen Dachreling, Kotflügelverbreiterungen, Unterfahrschutz oder spezifische Stoßfänger vorne.

Jedenfalls macht der Tipo Cross optisch etwas her und profitiert so wie auch die anderen Tipo-Varianten vom aufgefrischten Design. So gibt’s für die Tipos nun einen neu gestalteten Kühlergrill mit neuem Logo. Je nach Ausstattung sind die Scheinwerfer als Voll-LED ausgeführt.

Interieur

Noch mehr getan hat sich im Interieur. Wichtig ist nunmehr der 7-Zoll große TFT-Monitor mit den Fahrinformationen, der die analogen Anzeigen ersetzt. Gleichzeitig hat man das Lenkrad ergonomischer und kompakter gestaltet, sodass die Sicht auf die Anzeigen nicht gestört wird. Abhängig von der Ausstattung gibt es zusätzlich noch einen 7-Zoll großen Touchscreen, der auf Wunsch auch in einer 10,25-Zoll großen Version zu haben ist, für die Bedienung des Infotainmentsystems UConnect.

Neu gestaltet wurde auch die Motorenpalette. Fürs erste stehen zwei Diesel (mit 95 oder 130 PS) und ein 1,0-l-Dreizylinder-Benziner (100 PS) zur Wahl.

Für unsere erste Ausfahrt probieren wir den 1,0-l-Benziner im Tipo Cross aus. Der passt gut in den Fiat, wird nicht unangenehm laut und liefert ausreichend Kraft. Auf 100 km/h beschleunigt der Tipo mit Dreizylinder in 12 Sekunden. Geschaltet wird mittels 5-Gang-Schaltgetriebe. Bereits bekannt aus anderen Fiat-Modellen ist der City-Mode, mit dem man die Lenkung fürs Kurbeln in der City leichter einstellen kann.

Sonst wirkt das Interieur tadellos eingerichtet. Der Drehregler für die Lautstärke ist zwischen den Sitzen untergebracht und unschönes Hartplastik findet sich nur oben an den Türen. Wie sein Vorgänger punktet auch der frische Tipo mit einer sehr attraktiven Preisgestaltung. Den Fünftürer kann man bereits ab 17.890 Euro bekommen, der Kombi kostet ab 19.090 Euro und der Cross kostet als City Cross ab 21.190 Euro. Der von uns gefahrene Cross FireFly Turbo 100 kostet 23.690 Euro. Auch das Topmodell der Tipo-Reihe, der Cross in Verbindung mit 130-PS-Diesel ist mit 26.990 Euro fair kalkuliert.

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