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05.12.2011

Fiat-Werbung zu sexy fürs Fernsehen?

Zuviel Sex und Action: Amerikaner und Australier stoßen sich an dem neuen TV-Spot des Fiat 500 Abarth.

Nach 25 Jahren kehrt Fiat auf den US-Markt zurück und für den Wiedereinstieg muss Aufmerksamkeit erregt werden. Schließlich will sich die Marke neu etablieren. Das dürfte den Italienern gelungen sein. Allerdings nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben.

Der Werbespot, mit dem der Fiat 500 Abarth dem Publikum schmackhaft gemacht werden soll, stößt den Amerikanern und Australiern nämlich sauer auf. Die Story: Ein unauffälliger Typ trifft auf eine schwarzhaarige Schönheit. Sie gefällt ihm. Er beobachtet, starrt, lässt seinen Fantasien freien Lauf, kassiert Schimpfe und eine Watschen. Trotzdem entwickelt sich alles in seine Wunschrichtung. Es knistert. Er schließt die Augen, spitzt die Lippen und - steht vor einem schwarzen Fiat 500.

Zuviel für die prüden Amerikaner. Der Spot wird wohl nie im US-amerikanischen Fernsehen zu sehen sein. Die Senderchefs fürchten bei einer Ausstrahlung die Proteste religiöser Gruppen. In diesem Fall müsste Fiat mit eventuellen Boykottaufrufen und einem Imageschaden rechnen.

In Australien stößt man sich weniger an den erotischen Metaphern und Fantasien, sondern an der rasanten Fahrt am Ende des 60 Sekunden langen Spots. Zu schnell, zu unsicher, viel zu riskant - undenkbar in einem auf Verkehrssicherheit bedachten Kontinent. Dabei wird während der Szene darauf hingewiesen, dass es sich um einen professionellen Fahrer und einen abgesperrten Kurs handelt ...