News 03.12.2012

Ford Fiesta: Sieben auf einen Streich

© Bild: Werk

Emissionsarme Technik senkt den CO2-Ausstoß bei sieben Motoren auf unter 100 g/km.

Mehr als 15 Millionen Fahrzeuge mit der Typenbezeichnung Fiesta rollten seit Produktionsbeginn 1976 von den Fließbändern. Wenn man davon ausgeht, dass 15 Millionen Kunden schwer irren können, dann darf man sagen, dass der Kleine eine schöne Karriere gemacht hat.
Ab Jänner soll die Erfolgs­story in dieser Tonart weitergehen, denn da kommt der überarbeitete Modelljahrgang auf den Markt. Auffallend: Der neue trapezförmige Kühlergrill im Stil von Aston Martin und die deutlich schmäler geschnittenen Scheinwerfer. Neue Farben und Felgen sowie Retuschen im Cockpit – satiniertes Chrom­dekor für Armaturen und Zifferblätter – runden das Facelift ab.

Cockpit: Überarbeitet, aber nach wie vor keine Referenz für wirklich tolle Übersichtlichkeit
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Entscheidender sind die Änderungen unter der neu gestalteten Karosserie. Im Bestreben, die Emissions- und Verbrauchswerte weiter nach unten zu drücken, kommt der Fiesta mit teils neuen, teils von Grund auf überarbeiteten Motoren. Ergebnis: Gleich sieben Aggregate unterschreiten die CO2-Emissionsgrenze von 100 g/km.
Maßgeblich für die guten Verbrauchswerte sind unter anderem Start-Stopp, Energierückgewinnung, um 10 Millimeter tiefer gelegtes Fahrwerk und rollwiderstandsarme Reifen.
Das zur Gänze nach Euro 5 zertifizierte Motorenprogramm im Detail: Glanz- und Herzstück der Aggregatspalette ist der neue 1,0-Ecoboost-Dreizylinder-Turbo mit wahlweise 100 oder 125 PS. Ohne Aufladung leistet der kleine 998-Kubik-Murl 65 oder 80 PS. Außerdem in Angebot: Zwei 4-Zylinder mit 60 und 82 PS (1,2 Liter) sowie ein 1600-er mit 105 PS.

Heck mit angedeutetem Diffusor
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Dieselseitig stehen zwei Common-Rail-Direkteinspritzer-Turbo mit 1,5 Liter Hubraum und 75 PS und ein 1,6 Liter mit 95 PS bereit.
Nicht zu Unrecht stolz ist Ford auf eine neue – somit auch im Fiesta – verfügbare Sicherheitstechnologie namens SYNC: Dabei werden Telefon und Musik­player schneller und effizienter als bisher miteinander verbunden. Clou aber ist ein in SYNC integrierter Notrufassistent, der nach einem Unfall über das Mobilfunknetz die Rettung in der jeweiligen Landessprache (!)
alarmiert und dabei auch gleich die genaue Position des Fahrzeugs angibt.
Die Preise: Benziner ab € 10.990,– (Dreitürer/60 PS), Diesel ab € 17.050,– (Dreitürer/75 PS). Als Fünftürer kostet der Fiesta jeweils € 500,– mehr.

Erstellt am 03.12.2012