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03/03/2019

Ford Focus Active: Linientreu und spurstabil

Kombination aus SUV und Pkw mit elektronisch gesteuerter Traktionskontrolle.

Ford erweitert die Angebotspalette der Active-Reihe. Als dritte Variante – nach  nach Ka+und Fiesta – kommt ab sofort der Focus Active dazu, womit die Dreier-Seilschaft der Kölner-Crossover-Versionen nun komplett ist.

Analog zu den kleineren Modellen Ka+ und Fiesta soll auch der neue Focus SUV-Feeling in die Kompaktklasse bringen – wenn auch ohne Allradantrieb, denn vier angetriebene Räder gibt’s weder für Geld noch flehentliche Bitten.

Und so müssen sich Focus-Active-Kunden mit einem sogenannten Fahrmodus-Schalter auf der Mittelkonsole begnügen, mit dem die Bordelektronik das Antriebsmoment der Vorderräder regelt und das Fahren abseits asphaltierter Straßen und (oder, je nachdem)  bei rutschigen Fahrverhältnissen wesentlich stressfreier gestaltet. Zusätzlich zu den in allen Focus-Modellen ohnehin serienmäßigen drei Fahrmodi (Normal/Sport/Eco) gibt’s im Active nämlich noch zwei zusätzliche Konfigurationen: Der Schnee-/Nässe-Modus regelt die Einstellungen von ESP und der Traktionskontrolle bei Schlamm, Schnee und Eis. Ziel: Das Durchdrehen der Räder zu verhindern – wie etwa beim unfreiwilligen  Wiederanfahren auf winterlichen Bergstraßen. Funktioniert tadellos, Zielkonflikt somit abgehakt.

Der Schlechtwege-Modus wiederum passt auf weichen Grund (wie etwa auf nass-feinkörnigem Schotter) das ABS an, um Radschlupf zu ermöglichen. Das heißt, die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) ermöglicht kontrolliert-sanftes anstatt unkontrolliert-radikales Durchdrehen der  Antriebsräder.

Das Elektronik-Gedöns will und kann Allradantrieb zwar nicht ersetzten, ist aber billiger als 4WD, spart Gewicht und dient somit dazu, den Verbrauch zu senken.

 

2 Benziner, 2 Diesel

Womit wir bei den Motorisrungen sind: Ford offeriert für den Focus Active zwei Dreizylinder-Turbo-Benziner, die unter dem Label EcoBoost laufenden Ottos leisten 125 PS (1,0 Liter) und 150 PS (1,5 Liter).  Bei den Turbo-Selbstzündern namens EcoBlue stehen ein 1,5-Liter mit 120 PS und ein 2,0-Liter mit 150 PS zur Wahl. Alle Triebwerke sind klarer- und heute auch notwendigerweise nach der künftig geltenden Euro 6d-Temp-Norm homologiert.  Für die Kraftübertragung stehen – je nach Motor und Ausstattung – entweder 6-Gang-Schalt- oder 8-Gang-Automatikgetriebe zur Disposition.

Für die optischen Differenzen zu den übrigen Focus-Modellen sorgen die um 30 mm erhöhte Bodenfreiheit, 17-Zoll-Felgen (auf Wunsch auch 18-Zöller), dunkler Kühlergrill mit Netzmuster, Dachreling, sowie silberfarbene vordere und hintere Auffahrschutz-Elemente. Innen gibt’s (unter anderem) Lederlenkrad, Sitze und Fußmatten mit blauen Nähten, sowie – essenzieller – die heute üblichen Assistenz-Systeme sowie das Kommunikations- und Entertainment-System Sync3, das es Focus-Active-Piloten ermöglicht, Audio-, Navigations- und Klimafunktionen sowie Smartphones mit einfachen Sprachbefehlen zu steuern.

Die Einstiegspreise für den neuen Crossover-Focus (1,0/125 PS) liegen bei € 25.800,– für die fünftürige Version und bei € 27.300,– für den Kombi, der bei Ford traditionell Traveller heißt.