puma_lucid_red_001.jpg

© Ford

News
10/30/2019

Ford Puma: Clevere Lösungen die sonst kaum wer hat

Der neue Kompakt-Crossover auf Fiesta-Basis überrascht mit Details, die ihn zum Star im Alltagsbetrieb machen.

von Horst Bauer

Warum ist das noch niemandem eingefallen? Wie bei allen an sich grundeinfachen, aber bisher noch nicht umgesetzten Lösungen fragt man sich, warum noch kein Auto-Entwickler bisher auf diese Idee gekommen ist.

Und der neue Ford Puma, der technisch auf dem Fiesta basiert, aber als fescher und soprtlich gestylter Cross-Over demnächst auch bei uns auf Kundenfang geht, hat da gleich ein paar solcher Alleinstellungsmerkmale zu bieten.

Da wäre einmal die bei keinem Ford bisher gegebene Möglichkeit, die Sitzbezüge abzuziehen (per Reißverschluss im Einhand-Verfahren) um sie in der Waschmaschine einfach zu reinigen. Abgesehen davon, dass hiermit die mühsame Flecken-Entfernung auf eingebauten Sitzen entfällt, bietet das System auch die Möglichkeit, gebrauchte durch neue Sitzbezüge zu ersetzen. Entweder, weil einem die beim Kauf ausgewählte Farbe nicht mehr gefällt, oder weil man vor dem Weiterverkauf des Autos das Interieur wieder aufmöblen will.

Außerdem haben sich die Entwickler des Ford Puma Gedanken über ein leidiges Problem aller Heckklappen-Autos gemacht - und eine simple, aber äußerst effektive Lösung dafür gefunden. Die Abdeckung des Gepäckraums - bei Beladung mit hohem Ladegut oder bei umgelegter Rücksitzlehne immer im Weg - muss jetzt nicht mehr kompliziert ausgebaut und irgendwo im Gepäckraum oder in der Garage zwischengelagert werden. Das flexible Rollo schwingt nämlich mit der Heckklappe mit auf und schmiegt sich dabei dicht an die Heckscheibe. Wird die Klappe geschlossen, legt es sich automatisch über das Ladegut und sorgt für den gewollten Sichtschutz.

puma_lucid_red_044.jpg

Am meisten Stolz sind die Puma-Ingenieure jedoch über das tiefe Kellerabteil unter der Laderaumabdeckung, "Ford Mega-Box" genannt. Durch die großzügigen Abmessungen (763 mm breit, 752 mm lang und 305 mm tief) fasst sie stolze 80 Liter Ladegut. Dieses kann zudem bis zu 1,15 m hoch sein, weil der Boden der Mega-Box so tief unter den normalen Laderaumboden hinabreicht. Damit ist sie prädestiniert dafür, etwa Pflanzen, erdige Stiefel oder feuchte Skischuhe aufzunehmen, ohne den übrigen Kofferraum damit zu verschmutzen.

 

Zur Reinigung lässt sich die Mega-Box einfach mit Wasser ausspritzen. Eine Ablass-Schraube am tiefsten Punkt des Bodens sorgt für die entsprechende Drainage.

Der neue Ford Puma ist bei uns bereits bestellbar.

 

Die Preisliste beginnt derzeit bei 24.631 Euro für den 3-Zylinder-Benziner mit 125 PS. Wenn das komplette Sortiment verfügbar sein wird, reichen die Benziner-Varianten von 95-PS-bis zum 155-PS-Mild-Hybrid. Ein Dieselmotor mit 125 PS folgt im Frühjahr. Allradantrieb gibt's keinen, ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe folgt als Alternative zum manuellen 6-Gang-Getriebe ebenfalls im Frühjahr

Ausgeliefert wird ab dem ersten Quartal 2020.