© KURIER / Vogel Reinhard

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12/05/2011

Frontradar: Zehn Geräte in Betrieb

Nach Jahren des Testbetriebs sind nun zwei Boxen in Oberösterreich, vier in Niederösterreich, zwei in Salzburg, jeweils eines in Kärnten und Tirol "scharf".

Nach turbulenten Jahren des Testbetriebs und der Auftragsvergabe sind nun in Österreich zehn Frontradargeräte "scharf". Nachdem sich die Firma Siemens im Mai dieses Jahres aus dem Vertrag mit der Asfinag zurückgezogen hat (Siemens hatte den Zuschlag nach einer Ausschreibung im Jahr 2008 erhalten), sind in den vergangen Wochen sieben Frontradargeräte durch den deutschen Hersteller Jenoptik getauscht worden.

Zu diesen sieben Geräten, mit denen Jenoptik jene von Siemens ersetzt hat, hat der deutsche Hersteller zuvor bereits drei weitere Anlagen geliefert beziehungsweise eine Heckradarbox nachgerüstet. Dafür hatte Jenoptik bereits im Jahr 2009 nach einer Ausschreibung den Zuschlag bekommen.

Seit dieser Woche sind zwei Frontradargeräte in Oberösterreich wieder scharf, wie der zuständige Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger am Donnerstag mitteilte. Die Geräte befinden sich auf der Mühlkreisautobahn (A7) in Linz im Bereich des Tunnels Niedernhart sowie auf der Innkreisautobahn (A8) im Bereich Weibern.

Die weiteren sich bereits im Einsatz befindlichen Frontradaranlagen sind auf der Tauernautobahn (A10) (zwei in Salzburg, eines in Kärnten) stationiert, in Niederösterreich sind zwei Geräte auf der Wiener Außenring-Schnellstraße (S1) und jeweils eines auf der Wiener Außenringautobahn (A21) und auf der Westautobahn (A1) installiert. Eine Anlage befindet sich auf der Inntalautobahn (A12).

Bei der Strafverfolgung ausländischer Raser ist in vielen Fällen - etwa bei der Verfolgung deutscher Lenker - eine Beweisaufnahmen des Fahrers von vorne notwendig. Daher begann man in Österreich mit der Umrüstung auf Frontfotografie.

Eine erste Ausschreibung dafür startete die Asfinag im Jahr 2008, den Zuschlag erhielt damals Siemens. Im Mai des heurigen Jahres erklärte Siemens den Rückzug aus dem Projekt. Der Auftrag wurde neu ausgeschrieben, diesmal erhielt die deutsche Jenoptik den Zuschlag.

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