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Der 300 km/-Geisterfahrer flüchtete - und wurde jetzt von der Polizei geschnappt

Der Geisterfahrer, der vergangene Woche in Deutschland mit 300 km/h unterwegs war, wurde nun geschnappt.

01/23/2023, 05:00 AM

Für Aufsehen sorgte in den deutschen Medien am Wochenende der Fall eines Geisterfahrers, der sich nach seiner Fahrt seiner Anhaltung entziehen konnte - und das mit einer abenteuerlicher Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h. Es ist dem Falschfahrer in der Nähe von Stuttgart gelungen, Dutzende Streifenwagen abzuhängen und zu entkommen - wenngleich am Ende zu Fuß.

Nach Polizeiangaben hatte der Mann seinen Sportwagen aus noch nicht näher bekanntem Grund an einem Stauende gedreht und war in der falschen Richtung zurück nach Stuttgart gerast. Laut Polizei Ludwigsburg handelte es sich um einen schwarzen Mercedes AMG GT 63 S. Der Sportwagen hat eine Leistung von über 600 PS und erreicht laut Hersteller eine Spitze von 315 km/h.

Alarmiert durch Notrufe nahm die Polizei in der Nacht zum Samstag die Verfolgung auf, verlor den Raser auf Grund der hohen Geschwindigkeit aber wiederholt aus den Augen. Ein Polizeihubschrauber folgte dem Wagen schließlich. Der Fahrer verließ die Autobahn, stellte sein Auto ab und ergriff zu Fuß die Flucht.

Der Wagen wurde sichergestellt. Ermittler versuchten herauszufinden, wer am Steuer saß. Neben dem Hubschrauber waren insgesamt 41 Streifenwagen aus 6 Polizeipräsidien an der nächtlichen Verfolgungsjagd beteiligt.

Doch geschnappt

Nun das Update und vorläufige Ende der Geschichte: der Geisterfahrer wurde geschnappt. Rund zehn Tage später. Nach Angaben der Polizei konnte ein 37-Jähriger aus dem Kreis Biberach als mutmaßlicher Fahrer des knapp 200 000 Euro teuren Leasing-Fahrzeugs ermittelt werden. Der Mann habe keinen Führerschein, aber „berechtigt Zugriff auf das Fahrzeug“ gehabt und schweige ansonsten zu den Tatvorwürfen. Das Motiv für das verbotene Wendemanöver und die anschließende Flucht vor der Polizei sei noch unklar.

Welche verschiedenen Strafen dem rasenden Falschfahrer nun genau blühen, wurde zunächst nicht bekannt. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde der Mann nach Aufnahme der Personalien „belehrt“ und doch wieder auf freien Fuß gesetzt.

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