Alfa Romeo Giulia TI Super

© Luigi Migliore

News
07/26/2016

Giulia und ihre flotte Enkelin

Was haben die aktuelle und die historische Alfa Giulia, die bei der Coppa d’Oro delle Dolomiti aufeinandergetroffen sind, neben dem Namen gemeinsam?


Beide schmückt das grüne Kleeblatt auf dem Kotflügel, beide haben Heckantrieb – und mehr PS als ein Porsche.

Was bei den 510 PS der aktuellen Giulia Quadrifoglio nicht verwundert, traf 1963 aber auch auf die Giulia 1600 TI Super zu. Hatte bereits die ein Jahr zuvor präsentierte Serien-Giulia mit 92 PS mehr Kraft als ein zeitgenössischer Porsche 356, legten die Mailänder für die als Homologationsmodell für den Tourenwagensport entwickelte Giulia 1600 TI Super auf 112 PS zu. Die Technik: Alu-Block und -Zylinderkopf, zwei oben liegende Nockenwellen, zwei Doppelvergaser.


Die Bestimmung als Rennwagen unterstrichen die Schalensitze, die Verlegung des Schalthebels vom Volant auf den Mitteltunnel und Gewichtseinsparungen (denen das zweite Scheinwerfer-Paar an der Front zum Opfer fiel). Dadurch wiegt die Giulia TI Super nur 960 Kilo, was sie mit 189 km/h Spitze gleich um satte 20 km/h schneller machte als das Serienmodell.
Gebaut wurden exakt 501 Stück (500 waren für die Homologation notwendig), das bei der Coppa d’Oro eingesetzte Modell steht sonst im neuen Alfa-Museum in Arese bei Mailand.

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