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04.08.2016

Traditionsmarke Bristol baut wieder Autos

Zum 70-Jährigen Firmenjubiläum beschenkt man sich mit einem sportlichen Speedster.

Seit 2003 hat man kein neues Modell mehr präsentiert und vor fünf Jahren schrammte man knapp an der Insolvenz vorbei.

Nun zeigt der britische Autohersteller Bristol auf und präsentiert den Bullet, einen Speedster mit klassischen britischen Zügen.

Die große Zeit von Bristol ist freilich lange vorbei. Ursprünglich als Ableger des Flugzeugherstellers Bristol gegründet, erschien der 400 im Jahr 1945 (damals noch in Zusammenarbeit mit Frazer-Nash). Bristol Cars Limited wurde zwei Jahre später gegründet.

Zum 70-jährigen Firmenjubiläum soll es nun den Bullet geben. Einen zweisitzigen, offenen Sportwagen, der auf eine tragende Struktur aus Kohlefaser setzt und auf ein Leergewicht von 1100 kg kommt. Dazu liefert BMW einen 4,8-l-Motor mit 390 PS. Damit beschleunigt der Bullet in 3,8 Sekunden auf 100 km/h.

Die Ausstattung entspricht modernen Standards, inklusive Touchscreen, Smartphone-Anbindung, WiFi und Bluetooth. Sogar einen Notfallknopf, der einen dirket mit dem Bristol-Showroom in Kensington, London, verbindet, hat man zur Verfügung.

Gebaut werden die Autos in Chichester, südlich von London - allerdings nicht in großer Stückzahl. Vom Bullet sollen nur 70 Stück (analog zum 70-jährigen Firmenjubiläum nächstes Jahr) hergestellt werden. Preis: rund 300.000 Euro.

2011 wurde die Bristol Automotive Group mit Sitz in Surrey gegründet - diese gehört zur Kamkorp-Gruppe.

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Bristolcars

Bristol Bullet 2017

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