S-Klasse (W 222) 2013

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Mercedes S-Klasse
04/05/2013

Große Sternenkunde

Die Stuttgarter fokussieren auf Luxus und Komfort im Fond. Ein Tribut an Asien?

von Marc Lang

Wenn in wenigen Wochen die neue S-Klasse der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird, lastet große Erwartungshaltung auf dem Flaggschiff des schwäbischen Herstellers. Denn neben technischer Raffinesse, die vor allem in Mitteleuropa von einer deutschen Luxuslimousine erwartet wird, gilt es, sich im Luxussegment der Boom-Märkte China, USA und Russland zu positionieren.

Im Gegensatz zur bayerischen Konkurrenz, die selbst ihren Spitzenmodellen den Anspruch auf Sportlichkeit in die Lastenhefte diktiert, fokussiert man bei Mercedes von Beginn der Entwicklung auf die Langversion, die als Topmodell auch den glücklosen Maybach ersetzen soll. In der S-Klasse will man dem (vermögenden) Besitzer künftig ähnlich angenehmes Ambiente bieten wie von zu Hause gewohnt.

Störende Umwelteinflüsse wurden konstruktiv auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig zahlreiche Extras zur Entspannung verbaut: Interessenten können zwischen fünf Fondsitzanlagen wählen, wobei die Topversion mit Liegesitz und Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip (14 einzeln ansteuerbare Luftkissen werden sanft aufgeblasen und beheizt) eher an einen Wellness-Tempel erinnert, denn an ein Auto.

Aufwendige Klimatisierung mit Beduftungsfunktion in individuellen Aromen sowie beheizbare Armauflagen nehmen Fahrer und Passagiere schon nach wenigen Metern Fahrstrecke wärmstens in Empfang. Für die Sicherheit der Fondpassagiere sorgen ein Belt-Airbag sowie ein Cushion-Bag , der bei Liegefunktion ein Wegtauchen unter dem Gurt verhindert.

Mobile Kommunikation

Um vor lauter Entspannung nicht in Langeweile zu verfallen, können alle Passagiere individuell auf die unterschiedlichsten Entertainment-Systeme zugreifen. Egal ob Internet, TV, Navi, DVD oder USB-Geräte als Quelle dienen, die Funktionen werden auf großen Displays angezeigt und per Dreh-Drücksteller, Fernbedienung oder sogar dem Mobil-Device (z. B. dem iPhone) angewählt.

Als Tribut an die modernen Zeiten verzichtet die S-Klasse auf klassische Rundinstrumente, denn vor dem Fahrer bauen sich zwei große Displays auf, die – sanft hinterleuchtet – hinter dem Lenkrad zu schweben scheinen. Ein gewöhnungsbedürftiger Anblick, denn einerseits mangelt es der Darstellung von Drehzahlmesser und Geschwindigkeit an räumlicher Tiefe, anderseits konterkariert die technoide Kühle die klassischen Linien des Cockpits.

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