News 01.06.2018

GTV, Alfieri und viel Elektro: Die Pläne von Alfa und Maserati

Erster Teaser des kommenden Alfa Romeo GTV © Bild: Alfa Romeo

FCA-Boss Marchionne legt dar, was von den Marken des Konzerns zu erwarten ist. Vor allem bei Alfa und Maserati wird es spannend.

Große Pläne hat Fiat/Chrysler-Boss Sergio Marchionne mit den Marken Alfa Romeo und Maserati.

Vor allem bei Alfa soll die Erneuerung, die mit Giulia und Stelvio begonnen hat, fortgesetzt werden. Wenig überraschend heißt ein Motto SUV. Zusätzlich zum Stelvio kommt ein SUV im kompakten C-Segment und eines im E-Segment als großer Bruder für den Stelvio.

Aber auch für Sportwagenfans gibt es Neuigkeiten. So kommt wieder ein 8C, der über ein Kohlefaser-Monocoque verfügt und über 700 PS leisten wird. Die Leistung liefern ein Twin-Turbo-Mittelmotor und eine Elektromotorisierung an der Vorderachse. Auf 100 km/ soll der 8C in weniger als 3 Sekunden beschleunigen.

Zudem kehrt das Kürzel GTV zurück. Als sportliches Giulia-Coupe wird der GTV über 600 PS leisten, wobei hier ein so genanntes E-Boost-System eingesetzt wird.

 

© Bild: Alfa Romeo

Überhaupt wird Alfa Romeo sukzessive die Diesel auslaufen lassen und stattdessen Plug-in-Hybride bzw. einfache Hybride einsetzen. Sechs Plug-in-Hybrid-Modelle will Alfa bis 2022 auf die Straße bringen, wobei die PHEVs über 50 km weit rein elektrisch fahren können.

Der MiTo läuft aus, die Giulietta wird nochmals geliftet.

Maserati

Bei Maserati werden die Dieselmotoren gestrichen, auch hier heißt das Thema Elektrifizierung und so will man Tesla Konkurrenz machen. So kommt der Nachfolger des Sportwagens GT, der Alfieri, auch als Voll-Elektro-Auto. Der Elektro-Alfieri wird mit Allradanrieb unterwegs sein und verfügt über drei E-Motoren. Maserati verspricht lange Reichweiten und kurze Ladezeiten. Der Alfieri kommt als geschlossene Coupe-Variante und als Cabrio. Alternativ zum reinen E-Auto wird der Alfieri aber auch als Plug-in-Hybrid angeboten.

 

Studie des Maserati Alfieri © Bild: Maserati

Elektrifiziert werden auch die nächste Generation des Quattroporte und der neue Levante. Heißt, Maserati wird 2022 vier Elektroautos im Angebot haben. Dazu kommen acht Plug-in-Hybrid-Modelle.

Unter dem SUV Levante wird Maserati ein neues Mid-Size Utility Vehicle auf den Markt bringen, für das die Italiener optimale Gewichtsverteilung und ein ideales Leistungsgewicht versprechen. Das kompakte SUV wird dann alternativ auch mit Plug-in-Hybrid verfügbar sein.

Jeep

Auch bei Jeep wird man sich vom Diesel verabschieden. Stattdessen werden bis 2022 acht Plug-In-Hybrid-Modelle kommen. Interessant, was neue Modelle betrifft, wird ein kleiner Jeep im A/B-Segment sein, der sich unter dem Renegade (der auch neu kommt) einordnet. Technisch wird der kleine Jeep auf dem Fiat 500 bzw. Fiat Panda basieren. Zudem kommt ein neuer Cherokee und auch der Name Wagoneer wird bei Jeep wiederbelebt.

( motor.at , and ) Erstellt am 01.06.2018