News 05.01.2018

Hier klettert die neue Mercedes G-Klasse auf den Schöckl

Hier klettert die neue Mercedes G-Klasse auf den Schöckl
© Mercedes

Was der neue Mercedes G im Gelände können wird.

Offiziell vorgestellt wird die Mercedes G-Klasse anlässlich der Autoshow in Detroit Anfang Jänner. Aber jetzt veröffentlicht Mercedes die ersten Bilder vom neuen G - noch im "Tarnkleid". Und man erkennt: an der markanten Ur-Form des G wurde nicht gerüttelt.

Getestet wird der neue G, so wie alle seine Vorgänger auch, am Grazer Hausberg, dem Schöckl. Die 5,6 Kilometer lange Route enthält Steigungen von bis zu 60 Prozent und Seitenneigungen bis zu 40 Prozent. Gut 2000 strapaziöse Kilometer auf diesem hoch anspruchsvollen Kurs muss ein „G“ in der Entwicklungsphase überstehen.  Übergeordnetes Ziel der Entwicklung war es, die neue G‑Klasse im Gelände noch leistungsfähiger werden zu lassen, heißt es bei Mercedes. Der G bleibt also ein echter G – unter anderem dank seines serienmäßigen Leiterrahmens, der drei 100‑prozentigen Differenzialsperren und der Geländeuntersetzung LOW RANGE. Sein Fahrwerk entstand in Zusammenarbeit zwischen der Mercedes-Benz G GmbH und der Mercedes-AMG GmbH. Das Ergebnis ist eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse.

Der Mercedes bekommt auch einen neuen Fahrmodus fürs Gelände, den "G-Mode". Unabhängig vom gewählten Fahrprogramm wechselt die G‑Klasse in den „G‑Mode“, sobald eine der drei Differenzialsperren aktiviert oder die Geländeuntersetzung LOW RANGE eingelegt wird. Dieser Offroad-Modus passt die Verstelldämpfung des Fahrwerks und die Lenkung sowie die Gaspedalkennlinie an, vermeidet unnötige Schaltungen und sorgt für maximale Geländegängigkeit.

 

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Der G fährt mit permanentem Allradantrieb, wobei das Verteilergetriebe prinzipiell 40 Prozent der Kraft nach vorne und 60 Prozent nach hinten schickt.

Und das sind die Offroad-Daten für den neuen G:

  • Steigfähigkeit bis zu 100 % bei entsprechendem Untergrund
  • Bodenfreiheit zwischen den Achsen, 241 Millimeter
  • plus 6 Millimeter maximale Wattiefe von jetzt 70 Zentimetern bei Wasser- und Schlammpassagen (plus 10 Zentimeter)
  • Fahrstabil bei Schräglagen von 35° (plus 7°)
  • Böschungswinkel hinten: 30°, vorne: 31° (plus 1°)
  • Rampenwinkel: 26° (plus 1°)
  • Federwege: Vorderachse: Ein-/Ausfederweg von 85/100 Millimetern; Hinterachse: Ein-/Ausfederweg von 82/142 Millimeter

Mehr hat sich im Cockpit getan, hier setzt der G auf große Bildschirme. Der speziell für die G‑Klasse entwickelte Offroad-Bildschirm informiert zudem über Daten wie Höhe, Steigung, Schräglage, Kompass, Lenkeinschlag und aktivierte Differenzialsperren.

 

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(Kurier) Erstellt am 05.01.2018