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14.11.2016

Jaguar I-Pace: Das wird das erste Elektroauto von Jaguar

Ab 2018 wird das kompakte Elektro-SUV vom Band laufen - und das in Graz.

Noch ist der I-Pace offiziell eine Studie. Aber - der I-Pace ist der Vorbote des ersten Elektrofahrzeugs von Jaguar. Die Briten präsentieren das schöne Stück am Vorabend der großen Autoshow in Los Angeles.

Jaguar sieht das Fahrzeug als Elektro-Performance SUV, das die Silhouette eines Supercars mit der Praxistauglichkeit eines fünfsitzigen SUV vereint.Der I-Pace hätte sogar optisch mehr mit dem C-X75 (eines der Filmautos aus dem letzten James Bond) gemein als mit traditionellen SUV, sagen die Designer. Und weiters erklären sie, dass man dank der Elektro-Architektur mehr Freiräume für die Gestaltung des Innenraums hatte.

In Zahlen heißt das, dass der Jaguar auf eine Länge von 4,68 Meter kommt (bei einer Breite von 1,89 Meter und einer Höhe von 1,56 Meter). Der Radstand erstreckt sich auf 2,99 Meter und der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von 530 Liter (plus 28 Liter in einem Abteil unter der vorderen Abdeckung).

Technisch basiert der I-Pace auf einer vollkommen neuen Architektur. Für den Antrieb sorgen zwei Elektromotoren, die gemeinsam 400 PS generieren. Einer sitzt an der Vorderachse, einer an der Hinterachse - das bedeutet, dass der Jaguar mit Allradantrieb unterwegs ist.

Die Lithium-Ionen-Batterie kommt auf eine Kapazität von 90 kWh, damit soll eine Reichweite von rund 500 Kilometern möglich sein. Die Batterie kann innerhalb von 90 Minuten zu 80 Prozent geladen sein, die vollständige Ladung nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch (an einer 50 kW DC Ladestation).

Die Serienversion des Elektro-Jaguars wird Ende nächsten Jahres vorgestellt, kaufen kann man den I-Pace dann ab 2018.

Dass Jaguar den I-Pace bei Magna in Graz bauen lässt, ist zwar noch nicht offiziell, allerdings gibt es bereits ein entsprechendes Abkommen, mit dem die Produktion von bestimmten Jaguar-bzw. Land Rover-Modellen in der Steiermark vereinbart wurde. Für ein Nischenmodell wie den I-Pace wäre die Fertigung bei Magna praktisch maßgeschneidert.