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08/25/2015

Jaguar XF: Mit Fakten gegen ein Luxus-Problem

Mit dem geringsten Verbrauch ihrer Klasse steigt die zweite Generation der Limousine in den Ring.

So ein Image hätten viele gern. Jaguar steht für Autos von gediegenem Luxus mit einem Hauch von Royal Highness – geprägt von den eleganten Limousinen und Sportwagen, die heute jedes Oldtimer-Treffen aufwerten.

Wenn es aber darum geht, mit modernen Autos Stückzahlen zu machen und gegen das deutsche Geschäftswagen-Dreigestirn Audi-BMW-Mercedes zu punkten, kann das ganz schön störend sein. Wer setzt sich schon gerne der Neiddebatte aus, die verlässlich einsetzt, auch wenn sein auffälliger Dienst-Jaguar letztlich weniger gekostet hat, als ein mit Luxus-Extras vollgestopfter, aber im Straßenbild untergehender Audi-BMW-Mercedes?

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Da helfen nur Fakten, die auch Fuhrparkmanager überzeugen und deren Kundschaft Argumente liefern, die in der öffentlichen Debatte bestehen. So gesehen hat Jaguar mit der zweiten Generation des XF bessere Karten in der Hand, dem eigenen Luxus-Problem beizukommen. Das plakativste lautet 104 g/km CO2 Normverbrauch für eine ausgewachsene Limousine von 4,95 m Länge (bezogen auf den neuen Vierzylinder-Diesel mit 163 PS und manuellem 6-Gang-Getriebe). Und das ganz ohne Plug-in-Zauber.

Das zweite schwer abzulehnende Angebot nennt sich Jaguar Care und bietet Garantie, Wartung (beides ohne Kilometerbegrenzung) sowie Mobilitätsgarantie für drei Jahre – alles serienmäßig und ohne Aufpreis.

Fahrpraxis

So viel zur Theorie. In der Praxis zeigt sich dann, dass auch das Fahrverhalten selbst ausreichend gute Argumente liefern kann für den neuen XF. Der längere Radstand (51 mm) bringt nicht nur mehr Platz im Fond, sondern in Verbindung mit dem neu konstruierten Fahrwerk und der präzisen Lenkung auch ein äußerst souveränes Fahrverhalten. Wobei sich bei ersten Tests die Kombination 180-PS-Diesel mit 8-Gang-Automatik (ab € 46.550,–)als goldene Mitte des Angebots empfohlen hat, die dem V6-Diesel mit 300 PS (ab € 66.600,–) eher in der Akustik nachsteht, als in der tatsächlich nutzbaren Leistungsausbeute.

Was der Einstiegs-XF mit dem 163-PS-Diesel (ab € 42.100,–) noch kann, außer den besten Verbrauchswert seiner Klasse abzuliefern, werden spätere Tests zeigen.