News 16.12.2014

Jaguar&Land Rover: Von Geisterautos und durchsichtigen Fahrzeugsäulen

Jaguar&Land Rover: Von Geisterautos und durchsichtigen Fahrzeugsäulen
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Daran arbeitet die Forschungsabteilung von Jaguar und Land Rover.

Noch ist es Zukunftsmusik, aber die Briten arbeiten intensiv an Dingen wie dem 360° Virtual Urban Windscreen oder dem Ghost-Car als Navigationshilfe. Was ist das im Detail? Virtual Windscreen heißt, dass in A-, B- und C-Säule ein Bild projeziert wird, das dem Geschehen außerhalb des Autos entspricht. Möglich wird das durch Digitalkameras, die Außenaufnahmen liefern. Für den Fahrer entsteht so das Bild einer 360° Rundumsicht und Fußgänger, Radfahrer oder Hindernisse können so beispielsweise rechtzeitig erkannt werden.

Dr. Wolfgang Epple, Director of Research and Technology, Jaguar Land Rover: "Das Unfallrisiko auf den Straßen zu senken und gleichzeitig auch im dichten Stadtverkehr ein außergewöhnliches Fahrvergnügen zu bieten, hat für uns oberste Priorität. Unsere Forschungsexperten bei Jaguar Land Rover leisten mit der Entwicklung dieser Technologie einen entscheidenden Beitrag zu einer noch besseren Übersicht und sorgen für eine optimale Bereitstellung der richtigen Informationen zur richtigen Zeit. Unser Ziel besteht darin, den Fahrer besonders in unübersichtlichen Verkehrssituationen so zu unterstützen, dass er immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen kann, ohne dabei den Blick von der Straße nehmen zu müssen."

Eine andere Innovation betrifft das virtuell in die Windschutzscheibe eingespielte Ghost-Car. Mit der "Follow-Me Ghost Car Navigation" stellen die Connected-Car-Experten von Jaguar Land Rover dem Fahrer einen virtuellen Assistenten zur Seite, der sich in jeder Umgebung „bestens auskennt”. Das System projiziert ein virtuelles Fahrzeugabbild auf die Windschutzscheibe, das sich aus Sicht des Fahrers nahtlos in das aktuelle Verkehrsgeschehen einfügt. Ausgestattet mit präzisen Navigationsdaten, fährt der simulierte Fremdenführer voraus und leitet den Piloten durch die Stadt an sein Ziel. „Wir wollen all diese Informationen in optimaler Sichthöhe über das Head-Up-Display zur Verfügung stellen, damit der Fahrer sie nicht selbst heraussuchen muss und seine Augen konzentriert auf die Straße richten kann. Das Ablenkungsrisiko sinkt und die Straßen sind wieder ein Stück sicherer", erklärt Dr. Epple.

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(Kurier) Erstellt am 16.12.2014