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18.01.2013

Jeep, Sergios Retter für die Welt

Chrysler/Fiat. Der Gerettete ist schlussendlich zum Retter geworden. Und mit neuen Jeep-Modellen geht die Verschiebung des Schwerpunktes jetzt munter weiter.

Der Coup scheint tatsächlich gelungen. Was dem ebenso unkonventionellen Fiat-Boss Sergio Marchionne (Markenzeichen: Schwarzer Pulli statt Anzug mit Krawatte) kaum jemand zugetraut hat, funktioniert offensichtlich.

Im Jahr der großen Krise mit nichts als der Technik-Expertise von Fiat für verbrauchsarme Motoren und guten Worten angetreten, um Chrysler zu sanieren und dafür mehrere Beteiligungstranchen zu bekommen, haben sich die Vorzeichen für die Italiener inzwischen umgekehrt. Denn zeitgerecht zu der Fiat voll treffenden Absatzflaute in den Kleinwagenmärkten Südeuropas ist Chrysler (mit den Marken Chrysler, Jeep und Dodge) auf dem wieder wachsenden Heimmarkt zum am stärksten wachsenden Hersteller geworden.

Weniger und mehr

Mit anderen Worten: Marchionne hat, ohne einen Dollar oder Euro in die Hand zu nehmen, Chrysler bekommen (derzeit hält Fiat 58,5 % der Anteile), die Hilfsgelder des Staates inzwischen aus dem laufenden Geschäft zurückgezahlt und kann die Zuwachsraten der US-Marken nutzen, um die Rückgänge bei Fiat in Europa zu kompensieren. In Zahlen: Verkaufte Fiat 2012 rund 16 % weniger Autos, so legte Chrysler im Gegenzug um 21 % zu. 1,6 Millionen verkaufter Modelle der Chrysler-Gruppe stehen rund 730.000 Fiat, Alfa Romeo und Lancia gegenüber.

Dafür, dass sich das Verhältnis weiter zugunsten der US-Marken verschieben dürfte, wird heuer wohl auch der, auf der Detroit-Show präsentierte, Jeep Grand Cherokee sorgen.

Der große Häuptling der Gelände-Spezialisten hat nicht nur ein moderneres Outfit verpasst bekommen (schlankerer, höherer Front-Grill mit schmäleren Scheinwerfern, neu gestaltetes Heck), er kann auch mit verbesserter Technik glänzen. So wird mit dem 3,0-l-V6-Diesel (Leistung: 240 PS) erstmals eine 8-Gang-Automatik kombiniert. Die sorgt gemeinsam mit dem ebenfalls erstmals in einem Jeep eingesetzten (aus den Fiat-Modellen bekannten) und vom Fahrer per Knopfdruck anwählbaren Eco-Mode für zeitgemäße Trinksitten.

In Österreich wird der neue Grand Cherokee noch vor dem Sommer erwartet, zeitgleich mit dem ebenfalls einer Modellpflege unterzogenen kleinen Bruder Jeep Compass.

Größte Neuerung ist hier – neben optischen Retuschen und verfeinertem Interieur – die neue 6-Gang-Automatik.

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