Kia Optima Sportswagon

© /WERK (3)

Fahrbericht
09/15/2016

Kia Optima: Potenzialausgleich zum erfolgreichen Konzernbruder zu erwarten

Die Koreaner hatten es in Österreich in der Mittelklasse ohne Kombi bisher recht schwer.

In Ermangelung einer Kombiversion ist dem Kia Optima bislang nicht gelungen, sein volles Potenzial – etwa im Vergleich zu seinem Konzernbruder Hyundai i40 – einigermaßen auszuschöpfen.

Wenige Monate nach der neuen Limousine schieben die Koreaner nun endlich den in Europa so wichtigen Kombi hinterher, der € 1300,– bis € 1600,– mehr kosten wird als die Limousine – je nach Ausstattung halt. Motorisch legt der Sportswagon genannte Kombi wie die Limousine mit einem 163-PS-Saugbenziner los. Das Volumenmodell wird aber bei uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der 141-PS-Diesel sein, der entweder mit einem 6-Gang-Getriebe oder einer 6-Gang-Automatik geordert werden kann. Egal für welche Kraftübertragung man sich entscheidet, beide Getriebe können nach ersten Testkilometern um München uneingeschränkt empfohlen werden.

Die 141 Pferdchen reichen für den Wagen völlig aus, auch wenn die 552 bis maximal 1686 Liter Laderaum befüllt sind.

Üppiges Gesamtpaket

Auf der Autobahn dringen zwar etwas mehr Fahrgeräusche in den Innenraum als etwa bei deutschen Rivalen, wirklich störend wird es selbst bei Tempo 200 – was bekanntermaßen ja nur in Deutschland erlaubt ist – aber nicht. Die Abstimmung des Fahrwerks ist optimal zwischen sportlich und komfortabel angesiedelt.

Bei der Serienausstattung hat man nicht gegeizt: 7-Zoll-Navi mit sieben Jahren Karten-Update gehört ebenso zur untersten Ausstattung namens Titan wie zum Beispiel Bluetooth, Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht und Tempomat.

Darüber gibt es noch die Varianten Silber, Gold und Platin. Dazu kommt eine sportliche Ausstattung namens GT-Line.

Mit einem Einstiegspreis von € 26.890,– ist der Optima Sportswagon ein sehr attraktives Angebot und ab September bei uns zu haben.

Zwei interessante Exoten im Anmarsch

Zeitgleich mit dem feschen Kombi präsentieren die Koreaner einen 245-PS-Turbobenziner namens Optima GT, der die sportliche Speerspitze darstellt und mit Automatik kommt.

Er wird allerdings, nicht zuletzt wegen des großen Leistungspotenzials, das Nischendasein der Limousine teilen.

Wirklich beeindruckend und angenehm fahraktiv stellt sich der Optima Plug-in-Hybrid dar, welcher mit 205 PS Systemleistung die Vorzüge des Benziners mit denen des Elektromotors verbindet.

Er soll bis zu 54 Kilometer rein elektrisch fahren können. Immerhin 45 Kilometer waren bei ersten Testkilometern rund um München möglich. Er ist vorläufig nur als Limousine lieferbar, im Laufe des nächsten Jahres kommt aber auch der Kombi als Hybrid.

Die Preise für den Optima GT fangen bei € 50.090,– an, die für die Hybridversion starten bei € 42.990,–.