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Fahrvorstellung
10/11/2013

Škoda Spaceback: Rapid mit Kurzheck

Mit Heckklappe und so einer Art Stummelheck nennt sich der Škoda Rapid jetzt Spaceback.

von Christian Vavra

Eines ist nach Überfliegen des gedrechselten Pressetextes schnell klar. Für alte Zauseln ist der Spaceback nicht gedacht. Es wimmelt nur so von Prädikaten wie „jung“, Dynamik sowieso, und die Bebilderung strotzt vor „Jumpern“ (also diversen Springinkerln) und „Bikern“, die mit dem Fahrrad verschiedenste Kunststücke abliefern.

Der Skoda Rapid Spaceback ist bis zur B-Säule mit der Limousine identisch und zeigt dahinter eine interessante Kontur, die, wenn auch nur sehr entfernt, an den Audi A3 Sportback erinnert. Die Zahlen sind schnell erledigt, 415 l fasst der Laderaum mindestens, 1380 l maximal.

Bei umgelegten Rücksitzlehnen bleibt aber leider eine reichlich monströse Stufe im Laderaum stehen.

Weil Skoda alles daran setzt, ein bissl anders zu sein als die Mitbewerber, gibt es nicht nur den inzwischen sattsam bekannten Eiskratzer im Tankdeckel, sondern zwei Versionen der Heckklappe: In einem Fall schließt sie mit den Heckleuchten (bzw. deren Oberkanten) ab, im anderen Fall – nämlich dann, wenn man das Panoramadach geordert hat –, wird die dunkle Glasfläche deutlich weiter nach unten gezogen.

Platz

Der Spaceback ist 18 cm kürzer als die Limousine und genau 4,3 Meter lang. Was ebenfalls inzwischen typisch für die Marke ist, ist das überragende Platzangebot auf den Rücksitzen. Da mag auch der Rapid Spaceback nicht zurückstehen. Weil Škoda einiges an Schelte für die stramme Dämpfung der Limousine einstecken musste, wurde übrigens für den Spaceback nachgearbeitet, was sich jetzt merkbar auf den Fahrkomfort ausgewirkt hat.

Apropos: Der Spaceback ist ein komfortables Ding, der allerdings da und dort ein bisschen mehr Wumms vertragen könnte. Zum Marktstart gibt es vier Benziner und zwei Dieselmotoren, die zwischen 75 bis 122 PS leisten. Für den 90-PS-Diesel sowie für den den 122-PS-Benziner ist wahlweise auch das formidable Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zu ordern, während sonst mit fünf oder sechs Gängen manuell geschaltet wird.

Was den österreichischen Markt angeht, gibt es über die Modellaufteilung nur wenig Unklarheiten. Der Škoda-Importeur rechnet damit, dass neun von zehn Rapid-Modellen Spaceback-Varianten sind, nur eines von zehn wird also Limousinen-Format haben.

Bleibt noch, wie üblich, die Preisfrage: Der günstigste Benziner (86 PS, 5-Gang-Schaltgetriebe) kostet 16.330 Euro und ist damit geringfügig billiger als die Limousine.

Die Dieselpreise beginnen (90 PS und Handschaltung) bei 18.230 Euro. Alle Versionen haben Start-Stopp-Automatik serienmäßig an Bord.

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Skoda Rapid Spaceback