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05.12.2011

Land Rover - Zukunft unter Strom

© Bild: werk

Auch die Briten elektrifizieren den Antriebsstrang.

Wenn's um CO2-Reduktion geht, haben es schwere, leistungsstarke Geländewagen besonders schwer. Deshalb führt selbst bei Land Rover kein Weg an Start-Stopp-Automatik, Hybridisierung und letztendlich dem E-Antrieb mit Range-Extender vorbei.

Den Anfang allerdings macht der künftige kleine Land Rover auf Basis der Studie LRX, indem er in der Einstiegsversion auf Allradantrieb verzichtet. Noch 2011 soll dann ein Prototyp für einen Diesel-Hybrid erste Erfahrungen sammeln, zu kaufen wird dieser ab 2013 sein. Bei den größeren Modellen zeigt noch 2010 ein Plug-in-Hybrid-Protoyp, dass die Briten technisch nahe am Lexus dran sind. Das Licht der Serienproduktion soll der mit dem ZF-Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattete Offroader etwa 2015 erblicken. Rund 35 kW und 190 Nm stellt die in das Getriebegehäuse integrierte E-Maschine in der kleineren der beiden Ausbaustufen dann bereit, die Topversion soll knapp 70 kW und etwa 230 Nm leisten. Der Gesamtverbrauch der Hybridversion soll so auf etwa 70 g CO2 /km gedrückt werden.
Dass man bei den Briten auch ausgefalleneren Ideen nachgehen darf, beweist die Entwicklung eines mechanischen Hybridantriebs auf Basis eines Schwungrades, dessen Masse von 5 kg per Reibradgetriebe auf Drehzahl gebracht wird und das beim Beschleunigen im Boostbetrieb für max. sechs Sekunden eine zusätzliche Leistung von etwa 60 kW abgeben kann.