Der Lexus GS 300h, mit dem Importeur Frey zugleich den 5000. Lexus in Österreich feiert.

© Werk/Lexus

Fahrvorstellung

Lexus GS 300h: Weiterhin exklusiv, jetzt günstiger

Erste Schnupperkilometer am Steuer des „kleinen“ GS-Hybrids.

von Maria Brandl

01/21/2014, 10:43 AM

Ab dieser Woche steht für den 4,85 m langen Lexus GS eine zweite Hybridversion zur Wahl. Es geht um den GS 300h mit einem 181 PS starken Vierzylinder-Benziner und einem 143 PS leistenden E-Motor, kombiniert mit stufenloser E-CVT-Automatik und Heckantrieb. Es handelt sich dabei um den inzwischen millionenfach bewährten Vollhybridantrieb von Toyota, der 1997 erstmals im Prius startete.

Der Lexus GS 300h ist nach dem GS 250 und GS 450h (Hybrid), die 2012 in den Handel kamen, das dritte Mitglied der GS-Reihe. Er ist ab € 47.700,– zu erwerben und damit um rund € 11.000,– billiger als der GS 450h. Vier Ausstattungsversionen werden angeboten. In der Version F Sport ist der GS 300h mit speziellen Design-Elementen sowie sportlichen Fahrwerksoptionen ausgestattet.

Importeur Frey hofft, mit dem GS 300h auf verstärktes Interesse von Firmenkunden zu stoßen, deren Preislimit meist bei € 50.000,– liegt. Derzeit beträgt das Flottengeschäft beim GS rund 20 %.

Erste Proberunde

Den GS 300h gibt es mit fünf verschiedenen Fahrmodi: EV (rein elektrisch, unter 50 km/h, bis max. 2 km bei vollen Batterien), Eco, Normal, Sport S und Sport S+. Der Kofferraum fasst 458 Liter, ist aber nicht erweiterbar (keine umlegbare Rücksitzlehne).

Auf einer ersten kurzen Proberunde beeindruckte der GS 300h vor allem durch gediegene Atmosphäre, exzellente Verarbeitung und sehr gute Ausstattung. Die Übergänge zwischen Benzin- und Elektroantrieb erfolgten gewohnt überdurchschnittlich harmonisch. Ein stürmisches Temperament wird aber selbst im Modus Sport S+ nicht entfacht. Das lässt schon das E-CVT-Getriebe nicht zu. Wie der Bordrechner zeigte, scheint es zudem selbst bei sehr moderater Fahrweise schwierig zu sein, in die Nähe des angegebenen Normverbrauchs von 4,7 l/100 km (109 g/km CO2) zu kommen. Genaueres wird ein späterer Praxistest zeigen.

Eine Diesel- oder Plug-in-Hybridversion für den GS dagegen sei für die nächsten Jahre nicht geplant, so der Sprecher.

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