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07.12.2012

Lexus LS: Stilles Schweben

Anfang nächsten Jahres startet die neue Version der japanischen Luxuslimousine.

Neben dem neuen spindelförmigen Familiengrill fallen außen – neben kleinen Veränderungen an Stoßfängern und Zierleisten – vor allem die Voll-LED-Scheinwerfer auf.
Im Innenraum wartet der Neue mit verbesserter Heiz- und Kühlfunktion der Ledersitze und einer analogen Uhr mit automatischer Zeitzoneneinstellung auf.
Besonders stolz ist man bei Lexus darauf, dass man bei der bereits herausragenden Geräuschdämmung des Vorgängers noch einmal nachlegen konnte und nun wieder den Anspruch des leisesten Innenraumes stellt.


Die wichtigste Neuerung bei den Fahrassistenten: Der LS bremst bei drohender Kollision bis 40 km/h nun bis zum Stillstand ab. Eine Funktion, die von deutschen Mitbewerbern in dieser Klasse seit Jahren bekannt ist.
Das Zentrum der Macht befindet sich mittig und hoch angeordnet am Armaturenbrett: Ein 12,3 Zoll großer Bildschirm, der über eine neue und sehr angenehme Steuereinheit, die sich anfühlt, als hätten sich ein Joystick und eine Maus gepaart, Befehle entgegennimmt. Ein willkommener Nebeneffekt ist, dass viele Knöpfe dadurch eingespart wurden. Einen Internet-Hotspot bietet der LS aber leider immer noch nicht.

Schöner schweben

Angetrieben wird der luxuriöse Japaner – wie gehabt – von V8-Benzinern mit 4,6 (388 PS) oder 5,0 (394 PS) Liter Hubraum. Der Fünfliter kommt in Verbindung mit dem bekannten Hybridantrieb und Allrad. Beide Motoren sind nun etwas stärker und sparsamer geworden. Über verschiedene Fahrmodi lässt sich das Fahrwerk je nach Lust und Laune von sportlich bis komfortabel einstellen.


Erste Fahreindrücke werden nach der Österreich-Premiere im Jänner nachgereicht.
Billig ist die Sache nicht: Wer bereits jetzt vorbestellen möchte, sollte sich schon mal ein Köfferchen mit mindestens € 114.000,– bereithalten.