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09.06.2018

Lexus RX 450 hL: Zwei plus drei plus zwei

Das große SUV jetzt auch als Langversion mit sieben Sitzen. Die meisten davon sind elektrisch bewegt.

E-Luxus, sozusagen. Der Hersteller selbst nennt den RX einen „Luxus-Crossover“. Auch wenn das ein eigenartiger Titel ist, soll es dabei belassen sein. Luxus, jedenfalls innen, stimmt ja für den RX allemal, da können sich selbst ernannte „Premium“-Mitbewerber durchaus noch was abschauen.

Die neue Version „L“ wartet mit zwei zusätzlichen Plätzen ganz hinten auf und ist außen um rund 11 cm gewachsen, kommt jetzt also auf exakt fünf Meter. Weil die Heckklappe etwas steiler steht als beim Fünfsitzer, soll sich dank weiterer Tricks mehr Kopffreiheit ergeben, freuen sich die Lexus-Mannen. Das ist ebenso erfreulich wie die Bewegung der äußeren Sitze in der zweiten Reihe und die der dritten Reihe. Hier geht alles auf Knopfdruck, der Zugang nach ganz hinten ist auch in Ordnung.

Allzu groß Gewachsene gehören da natürlich trotzdem nicht hin, das ist bei allen anderen Siebensitzern ja auch so.

Ebene Ladefläche

Weil die hinteren Sitze, die mit der zweiten Reihe eine ebene Ladefläche bilden können, fest verankert und verstaut sind, brauchen sie Platz – der maximal verfügbare Laderaum ist daher trotz längerer Karosserie mit 1656 l nur geringfügig größer als beim Fünfsitzer.

Alles in allem jedoch: Für jemanden, der so etwas brauchen kann, ein durchdachtes und edles Vehikel.

Die Sitze der dritten Reihe bringen aus ihren Höhlen beim Aufrichten sogar gleich zwei neue Getränkehalter mit.

Außen sind die Überhänge jetzt schon ziemlich ausgeufert, denn der Radstand von knapp 2,8 m ist identisch mit dem der kürzeren Version. Als Antrieb gibt es – natürlich – ein Hybridsystem, ein 3,5-l-V6-Benziner liefert 262 PS aus, ein E-Motor maximal 123 PS. Die Systemleistung stellt sich auf 313 PS. Genug, um den fast 2,3 Tonnen schweren Wagen mittels CVT-Getriebe und bedarfshalber Allradantrieb in acht Sekunden auf 100 km/h zu wuchten.

 

Die Preise beginnen bei 77.100 Euro und klettern bis zu 94.100 Euro, die Versionen nennen sich dann „Executive“ und „President“.

Mehr wär’ auch kaum noch drin, außer vielleicht „Kaiser“.