Nissan Qashqai

© Werk

Renault/Nissan 2014
01/13/2014

Man setzt auf alte Stärken

Die französisch-japanische Allianz kommt mit bekannten Größen im neuen Look.

von Michael Andrusio

Man hat das Publikum bereits schonend vorbereitet. Und dafür auch einen renommierten Designer ins Boot geholt, der mit Auto normalerweise nichts am Hut hat. Ross Lovegrove hat für die Renault-Studie Twin’z seinen Bleistift gespitzt. Ob seine minimalistischen Ansätze für das Interieur in Serie gehen, scheint wenig wahrscheinlich. Die Grundform der Studie kann man sich aber wohl schon gedanklich in die Garage projizieren – so man einen Twingo haben will. Das Auto soll dann im September zu haben sein.

Übrigens teilt sich der kommende Twingo seine Technik mit dem nächsten Smart (der dann auch für Herbst zu erwarten ist. Ebenfalls im Herbst wird der nächste Espace zumindest einmal präsentiert. Der Autosalon in Paris bietet Renault die passende Bühne. Auch hier gibt es eine Studie, die man als Anhaltspunkt für den neuen Van hernehmen kann. Mit seiner Länge von 4,85 entspricht der Initiale Paris dem aktuellen Grand Espace, schaut weniger nach Bus aus dank stilistischer Elemente, die man z. B. von großen Limousinen kennt. Dass die elektronisch gesteuerten Aerodynamikklappen ihren Weg in die Serie finden, darf angezweifelt werden; bei den gegenläufig angeschlagene Türen und elektrisch absenkbare Trittstufen heißt es einmal schauen. Übrigens gibt es bei Renault auch noch ein Facelift für das Mégane Coupé/Cabrio (im Stil des neuen Mégane-Gesichts) zu vermelden.

Bei Dacia kommt der Duster zu Beginn des Jahres mit einem moderaten Facelift. Neu ist eine 1,2-l-Benzinmotorisierung mit 125 PS, unverändert bleibt hingegen der Einstiegspreis von 11.900 Euro.

Nissan

Wichtigstes Modell im Hause Nissan ist im Jahr 2014 der neue Qashqai, der ab Februar bei uns zu haben ist. Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Qashqai 49 mm länger geworden, breiter und gleichzeitig niedriger. Nissan bietet den Qashqai mit zwei Benzinern mit 115 und 150 PS und zwei Diesel mit 110 und 130 PS an. Dazu gibt's 6-Gang-Schaltgetriebe. Und natürlich ist eine ganze Armada an technischen Helfern mit an Bord, wobei diverse Assistenten zur Erhöhung der Sicherheit im so genannten Nissan Safety Shield zusammengefasst werden. Die Preise starten bei € 20.990,–.

Auch ein anderes bekanntes SUV von Nissan kommt 2014 neu, nämlich der X-Trail. Auch der hat das Nissan Safety Shield an Bord und der Kunde kann sich zwischen Front- und Allrad, sowie einer fünf- und einer siebensitzigen Variante entscheiden. Zudem bekommt der X-Trail die neuste Generation des Informations- und Navigationssystems Nissan Connect. Der neue X-Trail ist ab Juli bei uns zu haben, Preise gibt’s noch keine.

Dass er untermotorisiert wirkt, konnte man dem GT-R bislang ja nicht vorwerfen. Trotzdem setzen die Nissan-Leute konsequent ihre Nismo-Schärfungen fort und sind nun beim GT-R angekommen. Heißt im Klartext 600 PS und entsprechend verbesserte Aerodynamik. Zu haben ab Herbst.

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