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10/10/2016

Maserati Indy von Udo Proksch unterm Hammer

Der Maserati Indy 4200 gehörte nicht nur Udo Proksch, sondern 15 Jahre lang auch Teddy Podgorski.

Bei Oldimer-Auktionen stößt man immer wieder auf Fahrzeuge aus illustrem Vorbesitz. So auch bei der Auktion des Dorotheums anlässlich der Classic Expo in Salzburg am 15.Oktober.

Bei dieser Gelegenheit wird ein Maserati Indy, Baujahr 1970, versteigert. Besonderheit: Das Auto gehörte dem legendären Udo Proksch, der einst mit der Lucona-Affäre für Schlagzeilen gesorgt hatte. Proksch holte den Maserati aus der Schweiz nach Österreich und erhielt 1979 eine Einzelgenehmigung für den Indy 4200.

Proksch beließ die Originalfarbe (Dunkelgrau-Metallic) und verzichtete darauf, den Maserati in einer (sonst von ihm geschätzten) Tarnlackierung, umzufärben. Danach war der Indy 10 Jahre lang auf den Union Sport-Flieger Club in Eisenstadt zugelassen.

Dann bekam der Maserati wieder einen prominenten Besitzer - Ex-ORF-Generalintendant Thaddäus "Teddy" Podgorski besaß den italienischen Sportwagen 15 Jahre lang.

Der letzte Eigentümer sorgte dafür, dass der Indy 4200 ein grundlegendes Service erhielt und das Fahrzeug befindet sich laut Dorotheum in gutem Zustand (Kilometerstand: 75.889).

Der Rufpreis für den 290 PS starken Indy 4200 liegt bei 25.000 Euro. das Dorotheum schätzt, dass der Wagen zwischen 70.000 und 100.000 Euro einbringen könnte.