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News
07/22/2019

Mazda CX-30: Wie Mazda3-Fahren im ersten Stock

Erste Ausfahrt mit dem neuen Mazda-SUV, das im September bei uns startet

von Michael Andrusio

In der Mazda-Familie ordnet sich der neue CX-30 zwischen CX-3 und CX-5 ein. Warum heißt er dann nicht CX-4? Weil es einen CX-4 schon für den chinesischen Markt gibt. Damit es kein Kuddelmuddel gibt, hat man sich bei diesem Auto so auf CX-30 geeinigt.

Damit weiß man auch, woher die Basis stammt, nämlich vom ebenfalls noch recht frischen Mazda3. Der CX-30 soll dabei mehr Platz im Interieur bei aber noch kompakten Außenabmessungen bieten. Mit einer Länge von 4,39 Metern ist der CX-30 sogar einen Tick kürzer als der 3er, ist aber höher, und analog dazu sitzt man auch etwas höher. Fahren im CX-30 ist quasi wie Mazda3-Fahren, nur im ersten Stock. Aber er bietet mehr Platz im Inneren – vor allem auf den hinteren Sitzen, wo man mehr Kopffreiheit hat als im Mazda3, und im Kofferraum. Bei Letzterem kommt der CX-30 auf 430 bis 1406 Liter.

Sonst präsentiert sich der CX-30 innen so aufgeräumt wie der Mazda3, und dementsprechend gibt auch die Bedienung keine Rätsel auf. Das Schaltgetriebe mit seinen kurzen Wegen schaltet sich knackig und die Federung absorbiert Bodenunebenheiten problemlos weg.

Alle Motorisierungen sind sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb kombinierbar.

Motoren

Mazda bietet den CX-30 wahlweise mit Front- oder Allradantrieb an, dazu lassen sich zwei Benziner und ein Diesel kombinieren – analog zum Mazda3. Der Skyactiv-D116 Dieselmotor passt mit seinen 116 PS schon einmal sehr gut zum CX-30, geht laufruhig ans Werk und liefert ausreichend Kraft.

Bei den Benzinern hat der Kunde die Wahl zwischen dem G122 (122 PS) und dem Skyactiv-X180 (180 PS) mit seinem neuartigen Verbrennungskonzept.

 

Die Preise starten bei 25.990 Euro für den 122-PS-Benziner mit Frontantrieb, der Diesel startet bei 28.190 Euro und der ab Oktober lieferbare Skyactiv-X180 bei 28.890 Euro. Offizielle Markteinführung ist am 20. September, wer bis dahin bestellt, bekommt ein Zusatzpaket seiner Wahl gratis dazu.

Die Extra-Pakte heißen Sound, Style, Tech und Premium und kosten zwischen 600 und 1.600 Euro extra. In der Comfort-Ausstattung sind unter anderem LED-Lichtpaket, Klimaanlage, ein in die Windschutzscheibe projiziertes Head-up-Display, Assistenzsysteme wie der City-Notbremsassistent, Einparkhilfe hinten, Spurwechsel-, Spurhalte- und Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung, adaptiver Tempomat, MZD-Connect Infotainment-System inklusive Navigationssystem, Bluetooth, Apple CarPlay/Android Auto und ein 8,8-Zoll großes Farbdisplay dabei.

In der Ausstattungsvariante Comfort+ gibts 18-Zoll-Alufelgen, Sitzheizung, eine Einparkhilfe vorne sowie eine Rückfahrkamera dazu.