News 05.12.2011

Mercedes-Benz SLK: Klappt echt super

Mercedes-Benz SLK: Klappt echt super
© Werk

Dritte Generation des kompakten Klappdach-Cabrios.

Seit der Präsentation der ersten SLK-Modellgeneration (1996) gilt der schwäbische Sportwagen als fiffyhaftes Frauenauto und daran hat auch ein Facelift im Jahre 2004 nicht wirklich etwas ändern können. Jetzt allerdings ist - sicher sehr zur Genugtuung der Mercedes-Leute - Schluss mit dem Weichei-Image: SLK Nummer 3 ist ein Sportwagen von echtem Schrot und Korn, um Welten ernsthafter, schärfer und entschlossener als seine Vorgänger.

Mercedes SLK: Die schwäbische Botschaft ist deutlich: "Wir wissen am besten, wie man Sportwagen baut".
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Schon im Stand wird klar, was darunter zu verstehen ist: Mit langer Motorhaube und kraftvollerem knackig-kurzem Heck sorgt der SLK für jene Proportionen, die bei Sportwagen erstens als besonders vorteilhaft gelten und zweitens die optische Verwandtschaft zum Testosteron-Hammer SLS AMG herstellen. Dass der neue Roadster jeweils rund drei Zentimeter länger und drei breiter ist als der alte schadet dem - nun deutlich muskulöser wirkenden - Auftritt ebenfalls nicht.

Klappdach

Mercedes SLK: Die schwäbische Botschaft ist deutlich: "Wir wissen am besten, wie man Sportwagen baut".
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Passend zur optischen Aufwertung präsentiert sich auch der überarbeitete Innenraum: Den Premium-Anspruch erfüllen hochwertige Materialien und eine untadlige Verarbeitungsqualität.

Netter Clou ist ein aufpreispflichtiges Glasdach mit der vielversprechenden Bezeichnung Magic Sky Control (€ 2075,-), das sich von völlig durchsichtig auf dunkel getönt schalten lässt und bei intensiver Sonneneinstrahlung das Aufheizen des Innenraums verhindert. Will hingegen die Natur live und ungefiltert genossen werden, genügt ein Druck aufs Knopferl und das Dach verschwindet surrend und in knapp zwanzig Sekunden im Kofferraum.

Mercedes SLK: Die schwäbische Botschaft ist deutlich: "Wir wissen am besten, wie man Sportwagen baut".
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Zum Marktstart Ende März stehen drei Modellvarianten (SLK 200/SLK 250, 4-Zylinder) sowie ein V6 (SLK 350) zur Wahl. Alle Motoren arbeiten nach dem Prinzip der Direkteinspritzung, verfügen über Start-/Stopp-Funktion und tragen die Bezeichnung Blue Efficiency. Womit geklärt ist, wohin die Reise geht: Nämlich in
Richtung Abgas- und Verbrauchsreduktion.

Drei Antriebe

Mercedes SLK: Die schwäbische Botschaft ist deutlich: "Wir wissen am besten, wie man Sportwagen baut".
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Die beiden 1,8-Liter-4-Zylinder leisten dank Turboaufladung 184 respektive 204 PS, das neue Triebwerk mit sechs Töpfen schöpft aus 3,5 Liter Hubraum 306 PS und verbraucht im kombinierten Normbetrieb 7,1 Liter, 25 Prozent weniger als bisher. Der 200er ist - je nach Geschmack - mit 6-Gang-Handschaltung oder 7-Gang-Automatik zu haben, SLK 250 und SLK 350 ausschließlich mit automatischer 7-Gang-Box.
Die probierten 4- und 6-Zylinder-Benziner (ein SLK 250 CDI-Diesel folgt im Lauf des Jahres) überzeugen mit guter Laufkultur und sattem Durchzug; auf der Sonnenseite finden sich außerdem hohe Fahrsicherheit mit neutralem Kurvenverhalten und so gut wie keine Lastwechselreaktionen.
SLK 200: € 42.500,-, SLK 250: € 48.520,- und SLK 350: € 58.870,-.

(Kurier) Erstellt am 05.12.2011