© Mercedes

News
09/16/2019

Mercedes: Spektakuläre Studie als Erinnerung an Emil Jellinek

Vision Mercedes Simplex - mehr Denkmal als Autostudie. Es erinnert an die Zeit, als die Marke zu ihrem Namen kam.

Anno 1901 war es, als ein Auto bei den Rennen auf den La Turbie bei Nizza für Aufsehen sorgte. Treibende Kraft hinter der Entwicklung des Fahrzeugs war ein österreichischer Diplomat, Emil Jellinek - seines Zeichens  „Vertreter seiner Apostolischen Majestät Franz Joseph I." in Nizza. Benannt wurde der Rennwagen nach der Tochter Jellineks, Mercedes.

 

Die Skulptur „Vision Mercedes Simplex“, die Mercedes nun der Öffentlichkeit in Nizza präsentiert, soll an dieses historische Ereignis erinnern. Und: Sie symbolisiert den Übergang in eine neue Ära des Designs und der Technologie, sagen die Mercedes-Designer.

Der „Vision Mercedes Simplex“ interpretiert den historischen Simplex als Zweisitzer mit freistehenden Rädern, alternativem Antrieb, faszinierendem User Interface und faszinierendem Design neu. Sein dominant horizontal ausgerichteter Fahrzeugkörper sitzt als Monocoque inmitten der vier großen Räder, welche die äußeren Punkte des Fahrzeugs bilden. Die konsequent vertikale Farbtrennung in einen weißen Vorderwagen und einen schwarzen Heckwagen folgt dem historischen Vorbild.

 

Die Kühlermaske kombiniert einen dominanten Rahmen in Roségold – angelehnt an den Messing-Kühlergrill des historischen Vorbilds – mit einer Kühleröffnung in Form eines großen, linsenförmigen Black Panel/3D-Display. Dort wird der berühmte „Mercedes“-Schriftzug digital eingeblendet und ebenso Animationen, die über den Fahrzeugzustand informieren.

So historisch anmutend der Mercedes von außen wirkt, so digitalisiert ist er innen. Der Fahrer bekommt dabei nur genau die Informationen angezeigt, die er in der spezifischen Fahrsituation benötigt. Das Herzstück der Instrumententafel ist ein physisches, roségoldfarbenes Instrument, auf dem dynamischer digitaler Content eingespielt wird.

1902 wurde übrigens  der Name „Mercédès“ von der Daimler Motorengesellschaft als Warenzeichen angemeldet und am 26. September gesetzlich geschützt. Emil Jellinek erhielt im Juni 1903 die Erlaubnis, sich fortan Jellinek-Mercedes zu nennen. „Wohl zum ersten Mal trägt der Vater den Namen seiner Tochter“, kommentierte er.