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Studie
11/04/2014

Mercedes Vision G Code: Vorbote eines Kompakt-SUV

Anlässlich der Eröffnung eines Entwicklungszentrums in Peking präsentierte Mercedes die Studie eines SUC.

SUC steht für Sport Utility Coupé und die Studie mit dem Namen Vision G Code soll zeigen, wie so ein kompaktes SUC aus dem Hause Mercedes aussehen könnte.

Dass das Auto gerade in Peking enthüllt wird, kommt natürlich auch nicht von ungefähr: Inspiration holten sich die Designer des G-Code vom Lifestyle und der digitalen Affinität der jüngeren asiatischen Gesellschaft. Diese Generation wird in Zukunft vor allem coole und sportliche Cross Over favorisieren, wie Untersuchungen der Daimler AG im Vorfeld ergeben haben.

Das SUV bzw. SUC bleibt mit 4,10 Meter Länge kompakt, ist 1,50 m hoch und 1,90 m breit. Platz gibt es für vier Personen in einer 2+2 Sitzordnung. Die Türen öffnen gegenläufig.

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Ins Dach hat man eine ausfahrbare Ladereling integriert und die Front glimmt in verschiedenen Farbtönen, je nachdem in welchem Betriebsmodus sich das Auto gerade befindet: Der Mercedes verfügt über Hybridantrieb mit drei verschieden Programmen. Er fährt rein elektrisch, im Hybrid Eco mode (elektrisch und/oder mit Verbrennungsmotor) oder im Hybrid Sport Mode (hier wird der E-Motor zum Boosten beim Beschleunigen verwendet).

Je nach gewähltem Programm kann der G-Code nur mit Verbrennungsmotor als Fronttriebler, rein elektrisch als Hecktriebler oder vollvariabel im Allradmodus fahren. Die Antriebssteuerung dieses innovativen Allradsystems übernimmt dabei ein völlig neu konfiguriertes System, das je nach Fahrsituation die beiden Antriebsquellen miteinander verknüpft. Die Steuerung des Triebstrangs wirkt dabei wie eine "digitale Kardanwelle" zwischen Vorder- und Hinterachse. Dabei bestimmt nicht nur die Ökonomie die jeweils sinnvolle Antriebsart. Auch fahrdynamische Parameter fließen beispielsweise zur Erhöhung der aktiven Sicherheit oder Steigerung der Längs- und Querdynamik im HYBRID sport-Programm mit ein. Gleichzeitig garantiert die Steuerlogik unabhängig vom jeweiligen Front-, Heck- oder Allradmodus immer ein für den Fahrer berechenbares, konstantes Fahrverhalten (so Mercedes).

Strom von der Lackierung

Neben der bereits klassischen Energieaufnahme durch Rekuperation oder der Plug-in-Technik sichert im SUC der Zukunft auch die Hightech-Lackierung "Multivoltaik Silver" die Stromversorgung. Sie wirkt einerseits wie eine riesige Solarzelle mit ausgezeichnetem Wirkungsgrad. Andererseits lädt sich "Multivoltaik Silver" zusätzlich durch den Fahrtwind oder im Stand durch den natürlichen Wind elektrostatisch auf. Diese elektrischen Ladungen werden eingespeist und ebenfalls zur Methan- und Wasserstoffsynthese genutzt. Schließlich ergänzt das Spezialfahrwerk "Power on the move" die Stromerzeugung. Sowohl Federn wie Dämpfer arbeiten hydraulisch und sind über eine zentrale Einheit vernetzt. Der Hub von Federung und Dämpfung und damit der Volumenstrom der Hydraulikflüssigkeit treibt einen kompakten Stromgenerator an.

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