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MG ZS EV: Das China-SUV nach dem Update

MG hat das Elektro-SUV nicht nur optisch, sondern vor allem technisch aufgepeppt. Zur Wahl stehen zwei Batteriegrößen

von Michael Andrusio

02/24/2022, 05:00 AM

Der MG ZS EV war der erste Vorbote der neuen MG made in China. Kein sportlicher, brabbelnder Roadster aus England, sondern ein lautlos und elektrisch dahingleitendes SUV aus dem Reich der Mitte. Beim ZS EV ist es auch nicht geblieben, das Sortiment von MG wächst. Es kam ein Plug-in-Hybrid hinzu und demnächst wird die Familie um ein weiteres Elektro-SUV (den Marvel R) und einen Elektro-Kombi erweitert. Aber wir bleiben beim ZS EV. MG sah es an der Zeit, dem Auto ein Update angedeihen zu lassen.

Die optischen Änderungen sind dabei rasch aufgezählt: Neue Frontpartie, nun geschlossen, und eine seitlich vorne angebrachte Ladeöffnung (statt des bisher nach oben hin aufgehenden MG-Emblems). Mehr getan hat sich bei der Technik und in Sachen Antrieb. Der ZS EV ist nun mit zwei Batteriegrößen zu haben: Mit einer Standard-Range-Batterie mit 50,3 kWh und einer Long-Range-Batterie mit 70 kWh. Beide bieten mehr Reichweite als die ursprüngliche Variante. Als Standard Range kommt der ZS EV 320 Kilometer weit, als Long Range 440 Kilometer.

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Für unsere erste Ausfahrt steht uns der Long Range zur Verfügung. Interessanterweise gibt es auch unterschiedlich starke Elektromotoren – je nachdem, welche Variante man wählt. Der Standard Range wird mit einem 130-kW-Motor kombiniert, der Long Range mit einem schwächeren 115-kW-Motor. Beim Antritt geht einem freilich nichts ab. Der ZS EV beschleunigt munter drauf los, wie man es von E-Autos kennt. Wählt man den Sport-Modus, wird die Charakteristik noch giftiger, so man Spaß daran hat. Aber der MG ist eher ein Auto, mit dem man entspannt durch die City oder übers Land stromt. Auffällig ist, wie sorgsam der Chinese bei der Verkehrsüberwachung ist. Erkennt die Sensorik das Verkehrszeichen für eine Schule, wird ebenso optisch und akustisch darauf hingewiesen wie auf einen möglichen Steinschlag auf der Fahrt entlang einer Felswand. Sehr dienstbeflissen und abhängig von der Beschilderung jedenfalls. Nebst den Fahrmodi kann man sich auch die Stärke der Rekuperation einstellen.

Im Cockpit findet man sich schnell zurecht. Vieles wird über einen 10,1-Zoll großen Touchscreen gesteuert, aber nicht alles. Praktisch ist die nun verbaute Lademöglichkeit fürs kabellose Laden des Smartphones (in der Luxury-Ausstattung). Innen wirkt der MG solide und tadellos verarbeitet, auch die Materialien greifen sich gut an. Neu ist nun eine Carbonfaseroptik fürs Armaturenbrett.

Zum Laden. Während der ZS EV Standard Range einen Bordlader mit 6,6 kW hat, verfügt der Long Range über einen 11-kW-Lader. Beide Varianten können auch mit Schnellladung an Gleichstrom mit bis zu 92 kW geladen werden. Übrigens gibt es auch die Möglichkeit des V2L (Vehicle to Load)-Ladens.

MG bietet den ZS EV in zwei Ausstattungsvarianten an: Im Comfort ist schon eine ganze Reihe von Assistenzsystemen dabei, ebenso das iSmart Lite Konnektivitätssystem (samt Navi und DAB+). In der Luxury-Version wird das um Echtzeit-Verkehrsnavigation mit Reichweitenanzeige, Over-the-air-Updates, Audio-Streaming und Sprachsteuerung erweitert. Außerdem gibt es hier z. B. noch ein Panoramaglasschiebedach und Lederausstattung dazu. Die Preise bewegen sich zwischen 35.390 Euro (für den ZS EV Standard Range Comfort) und 41.490 (Long Range Luxury).

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