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13.05.2018

Mini: Facelift für den Evergreen

© Bild: WERK

Drei-, Fünftürer und Cabrio mit neuen digitalen Diensten und überarbeiteten Motoren.

Vier Jahre nach der letzten Modellüberarbeitung spendiert die seit 2001 zu BMW gehörende Marke Mini dem Beute-Briten ein Update. Wie eigentlich immer bei derartigen Anlässen, werden die Veränderungen aber nur ausgewiesenen Kennern auffallen.

Dass der Mini moderner Prägung nichts mit dem Ur-Winzling außer der Modellbezeichnung – und dem Kult-Status – gemeinsam hat, tut der Sache keinen Abbruch. Im Gegenteil: Mini steht heute wie damals für ein nonkonformistisches und schickes wie hippes Fahrzeugkonzept mit sagenhaft positiv besetztem Image, von dem andere Hersteller nicht einmal träumen können.

Gravierende Entwicklungssprünge im Aussehen gibt’s also nicht – sieht man von LED-Scheinwerfern mit Matrix-Funktion fürs Fernlicht sowie LED-Heckleuchten mit Union-Jack-Design im Stil der britischen Fahne, einer Hommage an die englischen Wurzeln der Marke, ab. Gegen Mehrpreis gibt’s ab jetzt aber außerdem auch die Möglichkeit, das Außendesign zu individualisieren: Unter dem Titel Piano Black Exterieur werden die Einfassungen der Scheinwerfer, der Heckleuchten sowie des Kühlergrills in hochglänzendem Schwarz (anstelle von Chrom) ausgeführt. Drei neue Farben, nämlich Emerald Grey, Starlight Blue und Solaris Orange und drei neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen runden die Überarbeitung ab.

Innen fallen (unter anderem) ein Dreispeichen-Lederlenkrad, das 6,5-Zoll-Farbdisplay im Zentralinstrument, Mobiltelefon-Einbindung via Bluetooth und USB-Schnittstelle auf.

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Digitale Dienste

Mit neuen Funktionen offeriert Mini nun eine im Kleinwagensegment einzigartige Vielfalt an digitalen Diensten. Dazu gehören zum Beispiel Verkehrsmeldungen in Echtzeit, automatisches Navigationsdaten-Update über die Mobilfunkverbindung, persönlicher Concierge-Service (für praktische Tipps für unterwegs) sowie das Internetportal Mini-Online mit Nachrichten, aktuellen Benzinpreisen und Wetterbedingungen.

Neue Maßstäbe setzt BMW-Mini in Bezug auf Individualisierungsmöglichkeiten, die der Hersteller auf ein bisher unbekanntes Niveau hebt. Unter dem Sammelbegriff Mini Yours Customised werden Nachrüstprodukte angeboten, deren Design vom Kunden gestaltet wird und die exakt nach diesen Vorgaben in 3D-Druckern gefertigt werden – dazu gehören Seitenblinkereinleger, Dekorleisten fürs Interieur auf der Beifahrerseite, LED-Einstiegsleisten und LED-Türprojektoren in den Seitenspiegeln. Dabei kann die Kundschaft zwischen verschiedenen Farben, Mustern, Oberflächenstrukturen und Icons wählen. Anders gesagt: Die kreative Interaktion zwischen Käufer und Hersteller macht es möglich, Fahrzeuge zu ganz persönlich gestalteten Unikaten werden zu lassen.

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Am Steuer

Die 3-Zylinder-Benziner werden von 1,2 auf 1,5 Liter vergrößert, das Leistungsspektrum reicht von 75 über 102 bis zu 136 PS. Topmotor bleibt der 2,0-4-Zylinder mit 192 PS. Darüber hinaus verfügen alle Ottos über eine Direkteinspritzung mit einem von 200 auf 350 bar erhöhten Maximaldruck und Turboladerschaufeln aus besonders hitzebeständigem Material.

Die 1,5-3-Zylinder-Diesel leisten 95 und 116 PS, das Top-Aggregat, der 2,0-4-Zylinder, bringt’s auf 170 PS und verfügt außerdem jetzt über eine zweistufige Turboaufladung. Erste Fahreindrücke bestätigen, dass der Mini hinsichtlich Handling und Fahrdynamik ganz Mini geblieben ist – ein größeres Kompliment kann man dem Auto eigentlich eh nicht machen.

 

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Der neue Jahrgang steht bereits bei den Händlern, Preise gibt’s auch: Der Dreitürer startet bei € 18.900,– (Benzin/75 PS), respektive bei € 21.650,– (Diesel/95 PS), die Fünftürer kosten jeweils einen Tausender mehr. Die Tarife fürs Cabrio beginnen bei € 24.600,– (Benzin/102 PS) bzw. bei € 28.300,– (Diesel/116 PS).