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Fahrbericht
05/21/2015

Coopers Werk und Minis Beitrag

Mini John Cooper Works: So fährt sich die nochmals geschärfte Powerversion des kompakten Briten.

von Michael Andrusio

JCW – das Kürzel wird bei manchen einen Was-soll-denn-das-schon-wieder-sein-Reflex auslösen. Und manch einer wird schon das nächste spaßbremsende Fahrerassistenzsystem auf ihn zukommen sehen.

Kenner der Marke Mini freilich werden bei JCW eher mit der Zunge schnalzen, steht es doch für John Cooper Works und das ist genau das Gegenteil von einer Spaßbremse.

Der John Cooper Works ist schlicht das derzeit stärkste und flotteste Modell aus dem Mini-Stall. Ja, das hat es auch schon beim Vorgänger gegeben und wie nicht anders zu erwarten, bekommt der Neue nochmals mehr Schmalz. 231 PS sind es nun, die den kleinen Mini zum Sportler im Westentaschenformat machen. Der Cooper Works "kombiniert authentisches Race Feeling mit der Premium-Charakteristik und der erweiterten Produktsubstanz der jüngsten Mini-Generation", verkünden die Mini-Leute mit kaum überbietbarem Selbstbewusstsein.

Auf 100 km/h beschleunigt der Kleine in 6,3 Sekunden, wenn man den mit Schaltgetriebe nimmt, mit Automatik sind es sogar nur 6,1 Sekunden.

Mini bietet den John Cooper Works mit zwei möglichen Getriebevarianten an, aber nur mit einer Karosserie, nämlich als Dreitürer. Natürlich hat man die Optik entsprechend angepasst, vor allem die Front mit größer dimensionierten Lufteinlässen. Hinten am Dach hat man auch noch einen großen Spoiler angebracht.

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Fahrwerkstechnisch kommen ein Sportfahrwerk und kräftig zupackende Bremsen (von italienischen Zulieferer Brembo) zum Einsatz, zudem rollt der "Dschai-Ci-Dabbelju" serienmäßig auf 17-Zoll-Felgen, größere 18-Zöller gibt’s optional. Als Option bekommt der Kunde auch die dynamische Dämpferregelung.

Bestimmt, aber nicht laut

Das klingt jetzt alles nach einem Ritt auf der Kanonenkugel, tatsächlich überrascht der Mini aber mit seiner Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk hält den Kleinen gut auf Kurs, lässt aber noch überraschend viel Komfort zu. Der Motor klingt zwar vor allem im Sportmodus bei höheren Drehzahlen kernig und quittiert Lupfer des Gaspedals mit einem kräftigen Ploppen aus dem Auspuff – diese "Fehlzündungen" sind zwar künstlich generiert, aber echt lustig.

Schmerzhaft laut wird der John Cooper Works nicht.

Wenn man entspannt flanieren möchte, bitteschön, auch das geht mit dem Briten. Vor allem, wenn man die 6-Gang-Automatik die Arbeit machen lässt. Die Steptronic bietet aber auch die Möglichkeit mittels Schaltwippen durch die einzelnen Gänge zu surfen.

Was kostet der Spaß? Billig ist JCW-Fahren nicht, € 32.350,– sind für die Version mit Schaltgetriebe hinzulegen, saftige € 33.371,– für den Automaten – bestellen kann man übrigens schon. Und dazu gibt's nach Art des Hauses unzählige Möglichkeiten der Individualisierung.

Und gerade der John Cooper Works schreit ja geradezu danach.

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