News 05.12.2011

Mitsubishi - Gefahren und für gut befunden

Mitsubishi - Gefahren und für gut befunden
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Neuer 1,8-Liter-Turbo-Dieselmotor für die vier- und fünftürigen Lancer-Versionen Sedan respektive Sportback.

Bislang war es so, dass Mitsubishi die Lancer-Baureihe mit einem von VW zugekauften Diesel-Direkteinspritzer mit Pumpe-Düse-Technik ausstaffiert hat. Damit ist es nun vorbei. Ab Herbst arbeitet unter den Motorhauben des viertürigen Sedan beziehungsweise des fünftürigen Sportback ein von Mitsubishi eigenentwickelter 1,8-Liter-Vierzylinder, der im Gegensatz zur in die Jahre gekommenen VW-Lösung nun technisch voll auf Höhe der Zeit ist.

Das Aggregat, wahlweise mit 116 bzw. 150 PS zu haben, ist ein Musterbeispiel modernen Motorenbaus: Neben den drei Standardingredienzien Direkteinspritzung, Common Rail und Turboaufladung glänzt der nach Euro 5 zertifizierte und serienmäßig mit Dieselpartikelfilter ausgestattete 1,8 DI-D als weltweit erster Selbstzünder mit variabler Ventilsteuerung (MIVEC/Mitsubishi Innovative Valvetiming Electronic Control) und einem für Dieselverhältnisse extrem niedrigen Verdichtungsverhältnis.

Sparsam & sauber

Ab Herbst: Sedan und Sportback (Bild) mit 1,8-l-Diesel.
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Erste Probekilometer bestätigen, dass sich drei Jahre Entwicklungszeit gelohnt haben. Das Triebwerk arbeitet akustisch zurückhaltend, liefert ordentlichen Durchzug und konsumiert im Schnitt 5,2 Liter/100 Kilometer, was analog dazu umweltgerechten 136 Gramm pro Kilometer entspricht. Beide Motorvarianten werden mit 6-Gang-Getriebe und Start-Stopp-System angeboten. Der Verkaufsstart erfolgt Ende '10, Preise gibt's noch keine.

(Kurier) Erstellt am 05.12.2011