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Nissan Futures
12/13/2016

Mobilitätskonzepte: Was Nissan diesbezüglich plant

Als erster japanischer Hersteller bringt Nissan autonomes Fahren in den Massenmarkt.

von Marc Lang

Im Rahmen der Nissan Futures Initiative gewährt der japanische Hersteller Einblick in seine Überlegungen bezüglich künftiger Mobilitätskonzepte.

Abseits rasant zunehmender Elektrifizierung – in diesem Bereich wähnt man sich nicht zu unrecht bei den Trendsettern – möchte man vor allem das autonome Fahren einer breiten Masse zugänglich machen.

So werden in den nächsten vier Jahren unterschiedliche Mittelklassemodelle mit einem Mono-Kamera-basierten, autonomen Fahrsystem verfügbar sein. Das System namens ProPilot ist im Wesentlichen ein Kamera-gestützter Tempomat inklusive Stopp&Go-Funktion – ergänzt um eine automatische Spurführung.

Zwischen 30 und 100 km/h folgt ein entsprechend ausgestatteter Nissan Serena heute schon vorausfahrenden Fahrzeugen mit konstantem Abstand innerhalb der gewählten Fahrspur ohne Zutun des Fahrers (momentan noch nicht in Österreich verfügbar). Diesem obliegt ausschließlich die Überwachung des Systems, obwohl zumindest eine Hand am Lenkrad zu verweilen hat.

Schritt für Schritt soll dieses System in den nächsten Jahren um Funktionen wie dem Kreuzungsassistenten, der dank eines breiten Öffnungswinkels Querverkehr erkennen kann, erweitert werden.

Parallel dazu mühen sich ganze Heerscharen von Technikern und Anthropologen, der Steuerungssoftware menschliche Entscheidungspfade anzuerziehen, damit der Autopilot künftig selbst in komplexen Fahrsituationen wie dem Queren einer stark frequentierten Kreuzung ähnlich dem menschlichen Fahrer agiert.

Menschlicher Zugriff

Marteen Sierhuis, Chefentwickler im Nissan Research Center im kalifornischen Silicon Valley, propagiert einen evolutionären Prozess bei der Einführung des autonomen Fahrens:

Der Nutzer muss unbedingt auch in künftigen Zeiten Eingriffsmöglichkeiten über die bekannten Schnittstellen wie Lenkrad oder Pedale haben, um bei empfundenem Unbehagen jederzeit die Kontrolle übernehmen zu können.

So sollen einerseits das Vertrauen der Passagiere in die neue Technologie gestärkt und anderseits menschliche Fehler ausgeschlossen werden. Und zwar ohne Wenn und Aber. Flüssige Abläufe der Fahrfunktionen wie zum Beispiel Lenken, Bremsen und Beschleunigen zählen darüber hinaus zur wichtigsten Voraussetzung für eine breite Akzeptanz unter den künftigen Nutzern. Das ist Nissan voll und ganz bewusst.

Das Mittelklasse SUV Qashqai wird nächstes Jahr als erstes Modell in Europa in den Genuss dieser Technologie kommen.

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