Mercedes Nomenklatur

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11/13/2014

Modell-Namen: Alles neu bei Mercedes

Das Buchstaben-Puzzle wird neu geordnet: Mercedes startet mit geänderter Modell-Nomenklatur

Zum Schluss haben sich selbst Experten schwer getan, die Namenskürzel den jeweils damit gemeinten Mercedes-Modellen zuzuordnen. Jetzt steht zudem eine Modelloffensive der Stuttgarter an, die bis 2020 nicht nur 30 neuen Modelle auf den Markt spülen wird, alleine 11 davon hat es bisher in der Produktpalette noch nicht gegeben.

Höchste Zeit also, eine neue Ordnung in das Buchstaben-Puzzle zu bringen.

Das Grundgerüst dabei bleiben die Buchstaben-Bezeichnungen der bekannten Modellreihen von A- bis S-Klasse.

Die Bezeichnungen aller SUV-Modelle beginnen jetzt mit dem Kürzel GL, der folgende dritte Buchstabe gibt Auskunft über die Anbindung an die jeweilige Modellreihe. So wird der bisherige GLK in Hinkunft zum GLC (weil auf der C-Klasse basierend) oder die M-Klasse zum GLE.

Analog dazu führen in Hinkunft alle Roadster das Kürzel SL im Namen, der dritte Buchstabe gibt auch hier Auskunft über die Größe des Modells. So wird aus dem SLK zum SLC.

d für Diesel

Aufgeräumt wird auch mit den im Laufe der Jahre ins Kraut geschossenen Sonderbezeichnungen für die verschiedenen Antriebsarten. So wird ein Diesel-Motor in Hinkunft wieder mit dem Buchstaben d bezeichnet, Kreationen wie BlueTEC oder CDI werden gestrichen.

So steht c für Gasantriebe (von CNG für Compressed Natural Gas), e für Elektroantrieb, f für Brennstoffzelle (vom englischen fuel cell) und h für Hybrid.

Keine Regel ohne Ausnahmen: Die Geländewagenikone G-Klasse darf ihren Namen mit nur einem Buchstaben behalten. Und dem SL wird ein dritter Buchstabe erspart.