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06/21/2012

Motoren-Wahl: Ein Kleiner besiegt die Großen

Der Ford-Dreizylinder wurde zur "International Engine of the Year" gewählt.

von Horst Bauer

Erster Titel für Ford – und das mit der höchsten Punktezahl, die je ein "Motor des Jahres" auf sich vereinen konnte. Nach dem Sieg des Fiat-Zweizylinders im Vorjahr stand heuer mit dem Ford Dreizylinder mit Benzindirekt­einspritzung wieder ein kleiner Motor ganz oben in der Gunst der Jury (76 Fachjournalisten aus 35 Ländern, Österreich ist durch den Autor vertreten) dieses von der britischen Fachzeitschrift "Engine Technology International" vergebenen Preises. Neben dem Hauptpreis konnte der 1,0-Liter-Ford-Dreizylinder auch noch die Kategorienwertungen bis 1 Liter Hubraum und als "Bester neuer Motor" gewinnen.

Als Titelhamster zeigte sich auch BMW mit Siegen in den Hubraum-Kategorien 1,4 bis 1,8 Liter, 1,8 bis 2,0 Liter, 2,5 bis 3 Liter und 3 bis 4 Liter.

Als bester "grüner" Motor wurde der Antrieb des Opel Ampera/Chevrolet Volt ausgezeichnet.

Der VW-Konzern konnte mit dem 1,4-l-TSI (VW) und dem 2,5-l-Turbo (Audi) zwei Kategorie-Siege einfahren. Das gelang Ferrari mit einem einzigen Motor. Der 4,5-l-V8 des Ferrari 458 Italia wiederholte die Vorjahres-Siege in der Hubraum-Kategorie und als "Best Performance Engine". Und wie der gebaut wird, dass sehen Sie im Video: