Ladesäule für E-Autos

© APA/dpa/Christophe Gateau / Christophe Gateau

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Neue E-Auto-App: Endlich wissen, was das Aufladen kostet

Was das Aufladen bei der Ladestation kostet? Wusste man bisher nicht. Ein neuer "Ladekompass" vom ÖAMTC bringt Licht in die Tariffinsternis.

von Sandra Baierl

04/21/2023, 09:24 AM

Die Intransparenz an den Ladesäulen für Elektroautos ist häufiger Anlass für Kritik. Was es tatsächlich kostet, sein E-Auto an einer Ladesäule zu laden, erfährt man nämlich erst, wenn am Monatsende die Abrechnung in Haus kommt.

Der ÖAMTC präsentiert nun Österreichs erstes Vergleichstool für Ladetarife. Und will mit einer App und einem Online-Tarifvergleich  Licht in den E-Tarife-Dschungel bringen.

E-Auto-Fahrer haben in Österreich die Qual der Wahl: Allein bei den 45 größten Betreibern von Ladestationen stehen über 300 Tarife mit unterschiedlichsten Konditionen zur Auswahl. Roaming-Lösungen ermöglichen an fast jedem der 18.000 öffentlichen Ladepunkte die individuelle Auswahl von Strom-Anbieter und Tarif. Hier den Überblick zu behalten ist speziell für neue Nützer schwierig. Weshalb der ÖAMTC nun, in Zusammenarbeit mit Chargeprice, den "ÖAMTC Ladekompass" präsentiert. Eine unkomplizierte und kostenlose Vergleichsmöglichkeit öffentlicher Ladetarife für Elektrofahrzeuge. 

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Markus Kaiser, ÖAMTC-Experte für E-Mobilität, fasst zusammen: "Mit dem Ladekompass bekommt man sofort nach Eingabe des Betreibers der Station sowie der Abgabeleistung des jeweiligen Ladepunktes die wichtigsten Infos – und zwar tagesaktuell: Welche Tarife funktionieren dort, wie setzen sie sich in Hinblick auf ihre Preisgestaltung und Struktur zusammen, welche weiteren Bedingungen sind zu beachten. Ein derart einfacher und umfassender Vergleich war bisher nicht möglich."

Komplexer Tarifmarkt – das ist alles zu beachten 

Die Schwierigkeit beim E-Laden ist, dass man – im Gegensatz zum Tanken fossiler Kraftstoffe – eine deutlich größere Auswahl hat, die ungleich schwieriger zu durchschauen ist: So müssen E-Mobilisten wissen, dass es verschiedene Abrechnungssysteme (Zeittarife, kWh-Tarife, Pauschaltarife), gepaart mit unterschiedlichen Tarif-Typen (Tarife mit bzw. ohne monatliche Grundgebühr, monatliche Servicepauschalen, einmalige Kartenentgelte usw.) gibt. Dazu kommen verschiedene Roaming-Vereinbarungen unter den Betreibern – all das macht es Endkund:innen schwer, den Durchblick zu behalten und den für sie passenden aktuellen Ladetarif zu finden. 

"Den ÖAMTC Ladekompass haben wir geschaffen, weil die Fragen unserer Mitglieder trotz der Komplexität des Marktes immer ähnlich lauten: Welcher Tarif ist für mich geeignet? Was kostet mich das Laden an einer bestimmten Station in meiner Nähe?", schildert der ÖAMTC-Experte. "Wir wollen mit unserem neuen Tool Klarheit und vor allem Erleichterung schaffen und damit einen weiteren Puzzlestein zur Verbreitung der E-Mobilität beitragen." 

Der ÖAMTC Ladekompass ist für alle Interessierten unter https://oeamtc.chargeprice.app frei und kostenlos zugänglich.

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