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Fahrbericht
05/05/2015

Neue Golf-Derivate: Alltrack, GTD Variant und R Variant

Erste Proberunden am Steuer der neuen Versionen des VW Golf.

Der VW-Konzern ist im Bereich der hochbeinigen Allrad-Kombis der bestaufgestellte Hersteller am Markt. Das soll auch beim Golf so sein. Die Hauptkonkurrenz orten die Deutschen im hohen Norden: Den Volvo V40 Cross Country. Starke Konkurrenten gibt es allerdings auch im eigenen Stall: Audi A4 Allroad, Skoda Octavia Scout oder Seat Leon Xperience.

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Bei der Kernmarke VW wird es neben dem Passat Alltrack künftig auch einen Golf Alltrack geben. Mit "Alltrack" bezeichnet VW Fahrzeuge mit Allradantrieb und "lifestyligem" Design. Ein Alltrack soll nicht nur geländegängig aussehen, sondern auch geländegängig sein. Bei der Präsentation in Malaga zeigten die Wolfsburger unter dem Motto "Höher. Schneller. Weiter." neben dem Alltrack zwei weitere Derivate vom Golf Variant.

Für "Höher" ist wie beschrieben der Alltrack zuständig. Hemdsärmelige Optik, 20 mm mehr Bodenfreiheit, Offroad-Fahrmodus und serienmäßiger Allradantrieb (mit Haldex-Kupplung) sorgen hier für erhöhte Gelände- und Schlechtwegefähigkeiten.

Drei bekannte Diesel (1.6 TDI/110, 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS) und in absehbarer Zeit ein im Golf neuer 1,8-l-Benziner mit 180 PS werden zur Auswahl stehen. Geschaltet wird per 6-Gang-Handschalter oder 6-Gang-Direktschaltgetriebe (2.0 TDI und 1.8 TSI).

In Fahrt

Erste Testkilometer zeigten nicht nur die von VW gewohnt ausgezeichnete Verarbeitung und sehr gute Fahreigenschaften auf der Straße, sondern auch unerwartet hohe Geländetauglichkeit.

Geänderte Gasannahme im Offroad-Modus und der Bergan- und Bergabfahrassistent machen überraschend steile Anstiege und Gefälle sowie Schrägfahrten zum Kinderspiel. Dennoch will es der Golf Alltrack keineswegs mit waschechten Geländewägen aufnehmen.

Lieferbar wird der Golf Alltrack ab Mai zu Preisen ab 32.190 € (1.6 TDI mit 110 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe) sein.

Schneller Der Golf R ist das schnellste Pferd im Golfstall und schnallt sich nun als Variant einen Rucksack um. 300 PS aus dem bekannten 2-l-Benziner bringen den platzbedürftigen R-Fahrer mittels Allradantrieb und Direktschaltgetriebe (beides Serie) schneller ans Ziel als jeden anderen Variant-Fahrer. Selbst mit fünf Personen im Auto bietet der Golf R Variant noch immer ein Ladevolumen von 605 l (max. Kapazität: 1629 l). Erhältlich ab Juli ab 50.180 €.

Weiter Der Golf GTD Variant verbindet Diesel-Power mit Sparsamkeit. Laut Werksangabe soll der 184-PS-Diesel mit 6-Gang-Handschaltung nur 4,4 l auf 100 km verbrauchen und dennoch sportliche Optik und Fahrspaß bieten. Optional ist ein 6-Gang-Direktschaltgetriebe verfügbar (Verbrauch 4,8 l). Erhältlich ab Juni ab 33.480 €.