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Fahrbericht
06/25/2021

Erste Begegnung mit dem neuen Opel Astra

Erste Kilometer mit dem kommenden Astra, der erstmals auch elektrifiziert angeboten wird

von Michael Andrusio

Es ist die sechste Generation des Opel Astra (also der Astra L), die demnächst auf den Markt kommt. Rechnet man die Historie des Kadett mit ein, so haben die Rüsselsheimer 85 Jahre Erfahrung mit der Kompaktklasse.

Wir begleiten die Entwickler bei den letzten Abstimmungsfahrten für den kommenden Astra. Rund 80 Prozent der wesentlichen Bauteile entsprechen bereits dem späteren Serienstandard, an anderen (wie der Lenkung) wird noch justiert.

Technisch basiert der Astra auf einer neuen Plattform. Damit wird das Auto breiter (plus 51 mm) und auch der Radstand wächst (plus 13 mm). Gleichzeitig bleibt die Länge praktisch gleich (plus 4 mm), die Höhe wird reduziert (minus 15 mm) und auch der Fahrer sitzt nun etwas tiefer.

Der kürzere Überhang vorne und die steiler stehende Windschutzscheibe sorgen für deutlich geänderte Proportionen – das kann man mit freiem Auge erkennen, obwohl die Fahrzeuge, mit denen wir in Rüsselsheim und Umgebung unterwegs sind, noch stark getarnt sind.

Aber: Der nächste Astra wird natürlich das neue Opel-Gesicht mit schlanken Scheinwerfern, wie man es schon vom Mokka her kennt, übernehmen.

Plug-in-Hybrid

Wir fahren mit dem Astra auch als Plug-in-Hybrid. Die Elektrifizierung ist neu für den Astra (abgesehen von einigen „Impuls“ genannten Forschungsfahrzeugen in den 90ern). Die Technik bekommt übrigens auch der Konzernbruder DS4 aus dem Stellantis-Konzern. Den PHEV wird es in zwei Varianten geben: Einmal mit 180 PS und einmal mit 225 PS. Die Kraft wird dabei aus einem 1,6-l-Benziner mit E-Motor kombiniert. Wir fahren die 180-PS-Variante und die Kraft reicht allemal, um den getarnten Astra flott rund um Rüsselsheim zu bewegen. Das Interieur ist ebenso noch weitgehend abgedeckt. Was wir sehen (zumal wir es für die Bedienung brauchen) ist der kleine Schalter fürs 8-Gang-Automatikgetriebe. Zudem lassen sich verschiedene Fahrmodi wählen, darunter auch rein elektrisch (die Reichweite verrät Opel noch nicht, es werden aber sicher über 50 Kilometer sein). Mit längerem Radstand und breiterer Spur liegt der neue Astra fein auf der Straße und federt brav Unebenheiten weg.

Innen wird der Astra das neue Opel-Cockpit, genannt Pure Panel, bekommen. Heißt, man hat stets zwei 10-Zoll große Bildschirme, wobei der rechte zum Fahrer gedreht ist. Trotz der Digitalisierung bleiben wesentliche Funktionen auf echten Knöpfen, versprechen die Entwickler. „Digital, aber alltagstauglich“ lautet die Devise. Außerdem wurde die Mittelkonsole umgekrempelt und man hat auch gleich mehr Ablagen untergebracht.

Neben dem Plug-in-Hybrid kommt der Astra aber auch mit Benzinmotoren (110 und 130 PS) und einem Diesel (130 PS), die mit Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatik kombiniert werden können. Enthüllt wird der neue Astra im August, bei den Händlern sollte er Ende Jänner 2022 stehen.

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