News 12.04.2012

NYIAS: Phantom-Premieren und Ahmadinejad

NYIAS: Phantom-Premieren und Ahmadinejad
© EPA

New York Auto Show. Auf der noch bis Sonntag laufenden Ausstellung stehen auch Abwesende im Mittelpunkt des Interesses.

Manhattan ist ja kein klassisches amerikanisches Auto-Biotop. Dass mit New York ausgerechnet in einer der wenigen US-Städte, die auch zu Fuß und mit Öffis erschließbar sind, die älteste Autoshow des Landes (seit 1900) abgehalten wird, hat andere Gründe.

Mehr Fotos von der New Yorker Automesse sehen Sie in der Bildergalerie.

In New York nicht zu sehen, aber unter der Tarnung bereits gut erkennbar: Jaguar F-Type.
© Werk

Unter der einen Million Besucher, die sich die Veranstalter der Show erwarten, sind nicht nur Auto-Käufer, sondern vor allem auch potenzielle Investoren (die Wall Street ist nicht weit).

Bei denen wollen die Hersteller Zukunftsfähigkeit demonstrieren. Was Jaguar dazu brachte, mit dem F-Type einen für Mitte nächsten Jahres geplanten kleinen Zweisitzer in den Mittelpunkt der Präsentation zu stellen, auch wenn man das Modell als Messebesucher gar nicht zu sehen bekommt. Die offizielle Ankündigung reicht.

Wird bis 2018 alle New Yorker Taxis ersetzen und sorgt für Proteste: Nissan.
© dpa/daniel schnettler

Nissan zelebrierte zwar mit Bürgermeister Bloomberg den Zuschlag zum Taxi-Deal (man zeigte jenes Modell, das in Hinkunft alle Taxis der Stadt ersetzen wird), vor der Tür aber veranstalteten jüdische Organisationen eine Protest-Pressekonferenz, weil Nissan trotz Iran-Sanktionen dort weiterhin Autos "für Ahmadinejad, den neuen Hitler" bauen lässt.

Weltpremiere in New York: Der neue Mercedes GL.
© Hersteller

Da segelte Mercedes mit der Weltpremiere des neuen GL in ruhigeren Gewässern. Das gründlich erneuerte Groß-SUV wird bei uns am 23. November starten.


Noch eine Weltpremiere: Mercedes zeigte den SL 65 AMG:

(Kurier) Erstellt am 12.04.2012