News 23.03.2012

Ökologisierung des Verkehrs

Ökologisierung des Verkehrs
© EPA

Zahlen und Vorgaben.

Trotz Verkehrswachstums und zunehmender Mobilität soll bis 2050 der verkehrsbedingte CO2-Ausstoß um 60 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden, so das "Weißbuch Verkehr" der EU. Dies soll durch eine Umstrukturierung des Verkehrs sowie eine starke Verringerung der Ölabhängigkeit des Verkehrs (derzeit 97 Prozent in der EU-27) gelingen. Insgesamt soll der Ausstoß der Treibhausgase bis 2050 in der EU um 80 Prozent verringert werden.

- Investitionsbedarf: Um diese Ziele zu erreichen, rechnet die EU mit einem zusätzlichen Investitionsbedarf von 270 Mrd. Euro pro Jahr zwischen 2010 und 2050, das sind 1,5 Prozent des Bruttosozialprodukts. Das meiste Geld, 150 Mrd. Euro, ist laut EU für den Bereich Verkehr, für neue Fahrzeuge und neue Treibstoffin­fra­struktur, nötig.

- Nutzen: Vorteil für die Staaten: Damit ersparen sie sich 175 bis 320 Mrd. Euro pro Jahr zwischen 2010 und 2050. Laut EU wird damit die Importabhängigkeit von Öl und Gas im Vergleich zu heute halbiert, 2050 würde das die Öl- und Gasimportrechnung der EU um 400 Mrd. € senken, das entspricht 3 Prozent des heutigen Bruttosozialprodukts.
Arbeitgeber Der Verkehrsbereich ist ein wichtiger

- Wirtschaftsfaktor: In der EU sorgt er für eine Wertschöpfung von 630 Mrd. Euro und 12 Mio. Beschäftigte (Stand 2005), in Österreich für eine Wertschöpfung von 20,8 Mrd. Euro und 332.600 Arbeitsplätze (Stand 2007). Das entspricht knapp 13 Prozent der Arbeitsplätze der Privatwirtschaft insgesamt und 7,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Gegenüber 1995 (EU-Beitritt Österreichs) ist dies eine Steigerung der Beschäftigten um 21 Prozent sowie fast eine Verdoppelung der Wertschöpfung.

 

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(Kurier) Erstellt am 23.03.2012