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05/26/2022

Olymp Cars: Neue Elektroautomarke aus Österreich in den Startlöchern

Die Autos mit den klingenden Namen aus der griechischen Mythologie sollen im kommenden Jahr präsentiert werden. Wir sprachen mit dem Mitbegründer.

von Michael Andrusio

In Sachen Elektromobilität wollen künftig zunehmend auch Start-ups aus Österreich mit dabei sein. So haben bereits Alveri in Oberösterreich oder Deus Automobiles in Wien entsprechende E-Auto-Projekte vorgestellt. Nun präsentiert sich das nächste neue Unternehmen mit der Bezeichnung Olymp Cars. Dahinter stehen im Prinzip zwei Firmen, abo-drive und Modern Mobility. Elias Skodras ist der CEO von Modern Mobility, wo man auf eine lange Erfahrung im Flottenmanagement zurückblickt, und einer der Mitbegründer von Olymp Cars. „Wir wollen unseren Kunden vor allem günstige und leistbare Elektroautos anbieten, die mit deutscher bzw. österreichischer Qualität gefertigt sind“, erklärt er im Gespräch mit dem KURIER.

Was bereits existiert, ist die technische Plattform, die auf die Bezeichnung Hephaistos hört. Überhaupt hat man es mit den griechischen Namen. Nicht nur, dass die Firma Olymp heißt, auch die Fahrzeuge werden ihre Bezeichnungen aus der griechischen Mythologie entlehnen. Die bietet viele Möglichkeiten für klingende Namen, weiß Skodras, dessen Eltern aus Griechenland stammen.

Die Plattform ist skalierbar und kann verschiedene Akku-Größen aufnehmen. Man bewegt sich zwischen 450 und 700 Kilometern Reichweite und einer Leistung von bis zu 350 PS. Erstes Fahrzeug im Sortiment soll zunächst ein Elektro-Transporter für Gewerbekunden sein, der konsequenterweise Hermes getauft wird. Ebenfalls in Planung: Ein kleiner Kompakter namens Selene, ein SUV namens Ares und ein Familien-Van namens Hera. Freilich erklärt Skodras, dass man kein Autobauer ist, auch wenn man die Entwicklung der Fahrzeuge selber, mit Hilfe entsprechender Experten, in die Hand genommen hat. Der Designer beispielsweise hat auch schon für Volvo und Porsche gearbeitet. Man will möglichst europäisch bleiben, auch wenn die Batterien natürlich aus China kommen.

Der Firmensitz soll in Wien sein, für die Produktion des Transporters hat man einen Partner in Deutschland in Aussicht, für den Kleinen einen in Italien und der Ares soll nach Möglichkeit in Österreich gebaut werden. Was den Vertrieb der Autos betrifft, so sind Abonnement-Modell, Direktvertrieb und auch Leasingmodelle vorstellbar. Auch eine Second Life Nutzung der Fahrzeuge, die wieder zurückkommen, ist Teil der Planung. Natürlich soll auch die Herstellung nachhaltig erfolgen.

Wenn alles nach Plan läuft, werden die Autos im Frühjahr 2023 präsentiert, die Produktion des Hermes-Transporters soll dann Mitte nächsten Jahres anlaufen. Neben SUV und Kleinwagen sind auch Limousinen, namens Apollon und Athena, und ein Pick-up namens Artemis in Vorbereitung. In weiterer Zukunft sollen die Fahrzeuge von Olymp Cars auch mit Wasserstoffantrieb fahren.

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