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Test

Opel Cascada: Klassischer Zugang zum Himmel

Der offene Opel ist Astra-Dimension entwachsen und setzt auf ein Stoffverdeck.

von Michael Andrusio

07/31/2014, 03:40 PM

Mit dem Astra hat der Cascada nichts mehr am Hut. Nicht nur, dass er nicht mehr Astra heißt. Vielmehr sprechen auch die Abmessungen dafür, dass der Cascada eine Klasse nach oben gewandert ist und sich nunmehr mit Audi A5 Cabrio und BMW 4er Cabrio misst.

In Zahlen ausgedrückt kommt der Cascada auf 4,7 m und bietet Platz für vier. Länger wird man hinten nicht ausharren wollen, aber man hat den zusätzlichen Platz hinten. So wie der Opel auch einen ordentlichen Kofferraum hat. Platz gibt’s genug und durch Hochklappen des Verdeckkastens schafft man noch mehr Volumen. Diesbezüglich profitiert der Cascada davon, dass man in Sachen Dach auf ein klassisches Stoffverdeck setzt.

Verdeck

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Das sorgt in weiterer Folge für eine elegante Linie – auch wenn das Dach zu ist – und ein flottes Öffnen und Schließen. Rund 18 Sekunden dauert das Prozedere, geht natürlich vollautomatisch auf Knopfdruck und wer es gar nicht erwarten kann, darf auch bis zu Tempo 50 das Knopferl drücken, um die Mutation in Gang zu setzen.

In unserem Testwagen hatten wir den 1,6-l-Turbo-Benziner mit 200 PS im Motorraum. Das klingt nach viel Schmalz, allerdings macht der Turbo aus dem Cascada keinen Sportwagen. Ein Blick ins Datenblatt bringt Aufklärung. Immerhin hat der Motor rund 1,7 Tonnen in Bewegung zu setzen.

Aber fürs offenen Flanieren ist der 1,6 SIDI gerade recht, zumal er durchaus laufruhig arbeitet und auch noch ausreichend Überholreserven vorhanden sind.

Wer mag, kann sich nach Art des Hauses die Fahrcharakteristik mehr in Richtung Sport oder in Richtung Komfort trimmen (optional). Das Fahrwerk hält den Cascada aber stets gut auf Kurs und der Komfort passt zum Cabrio. Die Lenkung arbeitet exakt, wobei das Volant vielleicht einen Deut kleiner sein dürfte, aber gut in der Hand liegt. Was weniger gefällt, ist eigentlich der relativ große Wendekreis (12 m).

Den stärksten Benziner gibt’s übrigens nur in Verbindung mit 6-Gang-Schaltgetriebe, wer Automatik mag, muss zum 170-PS-Benziner (oder 165-PS-Diesel greifen).

Sonst ist im Cascada eigentlich alles an Bord, was die Stimmung hebt (vor allem, wenn man die Topausstattung Cosmo nimmt). Sogar an eine Fußraumheizung für hinten hat man gedacht. Und damit sind die 33.990 Euro, die der Cascada 1,6 SIDI kostet, durchaus fair kalkuliert (vor allem, wenn man einen Blick auf die eingangs erwähnte Konkurrenz wirft).

Opel Cascada 1,6 Turbo

Antrieb: 4-Zylinder-Benziner in Reihe, Direkteinspritzer, 4 Ventile/Zylinder, Turbolader, Ladeluftkühler; Frontantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe;

Spitze 235 km/h, 0–100 in 9,2 Sekunden;

Abgasnorm Euro 5.

Hubraum: 1598 cm³

PS/kW: 200 PS/147 kW maximales Drehmoment: 280 Nm bei 1650 U/min

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorn McPherson-Federbeine, Querlenker, Stabilisator, hinten Verbundlenkerachse, Wattgestänge, Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator, Scheibenbremsen (vorn innen belüftet), elektro-mechanische Zahnstangenlenkung mit Servounterstützung, ABS, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Berganfahr-Assistent.

Maße (L x B x H): 4696 x 1839 x 1443 mm Wendekreis: 12,1 m Radstand: 2695 mm Kofferraum: 280–380 l Zuladung: 407 kg Gesamtgewicht: 2140 kg Tankinhalt: 56 l

Normverbr.: 6,7 l/100 km 158 g/km CO²

Testverbr.: 8,8 l/100 km

Preis: 33.990 €

Preis Testwagen: 43.977 €

Motorbezogene Versicherungssteuer: 982,44 €

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