News 26.03.2012

Opel: Grüne Hölle in der Kurzparkzone

Opel: Grüne Hölle in der Kurzparkzone
© Hersteller / Opel

Der Kraftzwerg Corsa OPC Nürburgring-Edition beweist, dass er die Bezeichnung nicht zu Unrecht trägt.

Keine Kompromisse: Opel legt vom Corsa OPC eine Nürburgring-Edition auf. Nürburgring heißt vor allem noch einmal Leistungszuwachs: Unglaubliche 210 PS werden aus dem 1,6-l-Motörchen dank neuer Turboabstimmung und Abgasanlage gekitzelt. Kleine Kehrseite der Medaille ist, dass der hochgezüchtete Motor nur mit dem hochwertigsten Sprit (100) betankt werden will.

Dafür gibt es aber tolle Fahrleistungen (0 auf 100 km/h in 6,8 Sekunden) und auch eine überraschend harmonische Kraftentfaltung.

Tolles Fahrwerk

OPC-Heck: Breiter Diffusor, große Endrohre.
© Hersteller / Opel

Ebenso überraschend, wie gut der kleine Opel seine Kraft auf die Straße bringen kann. Hauptverantwortlich hierfür ist auch das mechanische Lamellen-Sperrdifferenzial, das gemeinsam mit dem tiefergelegten Bilstein-Fahrwerk den Corsa in schnell durcheilten Kurven lang auf Kurs hält bevor das Fronttriebler-typische Untersteuern einsetzt. Naturgemäß ist der kleine Heizer brettlhart gefedert. Aber da darf man sich nichts anderes erwarten, ebenso wenig überraschend: Das knackige 6-Gang-Getriebe.

OPC-Cockpit: Passgenaue Sitze, gute Ergonomie.
© Hersteller / Opel

Den gesteigerten Fahrleistungen wurden auch die Bremsen angepasst, die den OPC tadellos verzögern. Gegenkraft ist auch das Stichwort für die Schalensitze, die dem Fahrer im Kampf gegen die Fliehkraft dienlich sind. Zum sportlichen Feeling passt auch das unten abgeflachte Lenkrad. Und als besondere Botschaft gibt’s in den Kopfstützen die Streckenführung der "grünen Hölle" (wie der Ring ja auch genannt wird).

29.970 Euro sind nicht wenig für einen Corsa, aber so einen klingenden Beinamen hat sonst eben keiner.

(Kurier) Erstellt am 26.03.2012