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Parken
11/26/2013

Parkhäuser im Test: Wien ist Schlusslicht

Der ÖAMTC hat gemeinsam mit 17 anderen Autofahrerclubs 60 Parkhäuser in ganz Europa getestet - mit ziemlich durchwachsenen Ergebnissen.

Für die Note „sehr gut" reichte es bei keinem der geprüften Parkhäuser, 10 wurden als „gut" eingestuft, der Großteil mit „ausreichend".

Die Mängel beginnen oft schon bei der Einfahrt, die in vielen Fällen sehr schmal dimensioniert ist. Pendelbalken zur Höhenkontrolle fehlen bei einem Drittel der getesteten Parkhäuser. Schmale Rampen oder ein mangelhaftes Orientierungssystem stellen oft weitere Ärgernisse dar.

Nächstes Problem sind die schmal dimensionierten Stellplätze. Bei mehr als einem Drittel der Parkhäuser beträgt die Stellplatzbreite nur rund 2,30 Meter – auch in Österreich eine häufige Problematik. Vorsichtig sollte man nicht nur beim Ausstieg aus dem Auto, sondern auch auf dem Weg zum Ausgang sein: markierte Wege für Fußgänger sind bei knapp zwei Drittel der Parkgaragen nicht vorhanden.

Für den Testsieger, das Parkhaus Opera in Zürich, sprachen die komfortablen, schräg angeordneten Stellplätze, das dynamische Parkleitsystem, die Helligkeit im Parkhaus und das Vorhandensein eines Sicherheitsdienstes.

Die schlechte Bewertung des Testverlierers, die Parkgarage "Technische Universität" in der Wiener Operngasse, resultiert nicht nur aus schmalen Stellflächen, unübersichtlichen Parkdecks und scharfkantigen Beschlägen an den Bordsteinen, die Reifenschäden verursachen können. "Speziell die steilen Rampen führten zu einer starken Abwertung – diese konnten teilweise nicht in einem Zug befahren werden", berichtet der ÖAMTC-Experte.

Die Ergebnisse gibt's auf www.oeamtc.at.

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