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05.12.2011

Peugeot 308: Frisch gestriegelte Katze

© Bild: Werk

Diverse optische Änderungen, Dichten im Prospekt - und eine Ausweitung des Mikrohybrid-Angebotes.

Vorne sind die Änderungen durchaus augenfällig. In der Mitte des Modellzyklus wurde dem Peugeot 308 in allen Karosserievarianten ein Facelifting verpasst. Und das bedeutet, dass es nicht nur neue Scheinwerferoptik vorne, sondern auch eine neue Nase genau dort gibt, wo man bei Tieren den "Nasenspiegel" sieht. Und sollte der geneigte Käufer den Aufpreis für Xenon-Scheinwerfer nicht scheuen, kommen hier noch titanfarbene Blenden zum Einsatz, die der Katze laut Peugeot einen "noch entschlosseneren Blick verleihen".

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LED-Frontscheinwerfer mit Lichtleitern kommen in den meisten Versionen zum Einsatz. Auch innen wurde, wie bei einer solchen Modellpflege üblich, Hand angelegt. Das bedeutet teils neue Materialien und anderseits neue Ansichten, was Zierelemente, Haltegriffe der Türen usw. betrifft. Ohnehin ging es ja 308-Fahrern schon jetzt gut: So zeichnet sich etwa das Armaturenbrett durch "seine fließenden, reinen Formen und seine Eleganz aus", wie der Prospekt vor sich hin salbadert.

Wichtigste Neuerung ist vermutlich das System, das jetzt vom Peugeot 508 auch in den 308er wandert: Mikrohybrid-Technologie namens e-HDI. Hybrid ist in diesem Fall und nach einem genaueren Blick kein Etikettenschwindel. Es handelt sich um einen 1,6-Liter-HDi-Motor mit Partikelfilter und 112 PS Leistung, der mit einem Start-Stopp-System kombiniert ist. Erstmals wird diese Konfiguration auch mit einem reinen Handschaltgetriebe angeboten.

Sparen

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Der Dieselmotor ist dabei mit einem reversiblen Generator verbunden, der gemeinsam mit einer Hybridbatterie für Energierückgewinnung im Schubbetrieb sorgt. Aus diesem Grund wird der Motor nicht erst bei Fahrzeugstillstand, sondern schon ab 20 km/h abwärts abgeschaltet. Der Generator leistet 2,2 kW und startet bei Bedarf den Motor jederzeit wieder.

Als Effekt nennt Peugeot eine Verbrauchssenkung im Stadtverkehr von bis zu 15 Prozent, die -Emissionen im EU-Testzyklus gehen um fünf Gramm zurück. In der endgültigen Version (ab heurigem Sommer erhältlich) soll dieser 1,6-l-e-HDi auf 104 g je km kommen.

Vier Benziner und vier Dieselversionen sind im Modellprogramm enthalten. Für die Limousine beginnen die Preise bei 18.250,- Euro (Benziner, 1,4 l, 98 PS), für den Kombi sind 800 Euro mehr fällig. Der billigste Diesel kommt auf € 20.330,-.