News 03/11/2014

Porsche 918 Spyder mit Salzburg-Lackierung

Porsche 918 Spyder mit Salzburg-Lackierung
© Werk

Warum es den neuen Supersportwagen von Porsche auch in einer Farbe namens Salzburg Racing Design gibt.

Kunden des neuen Porsche 918 Spyder werden vor die Wahl gestellt: Entweder man nimmt den 918 in „Standard-Ausführung” oder den mit dem Weissach-Paket. Für letzteres haben die Porsche-Techniker für 41 kg Gewichtsersparnis zusätzlich gesorgt, womit man noch ein paar Zehntel in der Beschleunigung herauskitzeln konnte.

Youtube 8uvXQs8oi_M

Aber darum geht es hier gar nicht.

Der Porsche 918 Spyder ist auf Wunsch in den Sonderlackierungen Martini Racing (selbsterklärend) und Salzburg Racing Design erhältlich. Letztere ist eine Hommage an ein Rennauto, das seine Sternstunde anno 1970 bei den 24 Stunden von LeMans hatte. Drei Teams setzten damals den Porsche 917 ein: das Wyer-Werksteam, das Martini-Racing Team und auch Porsche Salzburg brachte zwei Autos an den Start und ließ sie unter österreichischer Flagge starten.

Der 917 mit Langheck wurde von Vic Elford und Kurt Ahrens gelenkt, der 917 Kurzheck von Hans Herrmann und Richard Attwood. Der Langheck kam 225 Runden weit, dann stoppte ein Defekt das Auto, aber Hans Herrmann und Richard Attwood konnten das Rennen mit 5 Runden Vorsprung auf Larousse/Kauhsen im Martini-Porsche für Porsche Salzburg gewinnen. Die beiden Österreicher Rudi Lins und Helmut Marko (Porsche 908) vervollständigten den Erfolg für Porsche.

1970 war auch markentechnisch das beste Rennen, um sich in Szene zu setzten, denn Steve McQueen verwendete Bilder aus dem Rennen für seinen LeMans-Film, der 1971 in die Kinos kam.

1 / 6
© Werk

LM_1970.jpg

© Werk

M13_3197.jpg

© Werk

M13_3195.jpg

© Werk

Kopie von ZLemans7017ElfAhr.JPG

© Werk

P14_0110_a5_rgb.jpg

© Werk

P14_0115_a5_rgb.jpg

Youtube PT59amOra78
(Kurier) Erstellt am 03/11/2014