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Test
12/05/2011

Porsche - Surfen auf den Hitzewellen

Der ultimative Porsche fürs Sommerhoch, samt Sonnensegel und hydrophoben Seitenscheiben.

von Michael Andrusio

An die 1030 Hektopascal sollten es schon sein - eine entsprechend stabile Hochdruck- wetterlage jedenfalls. Noch besser ist's freilich, wenn man in einer Region wohnt, wo der Sommer mehrere Monate durchgehend Sonnenschein bringt. Dafür ist der Porsche Boxster Spyder gedacht.

Der Spyder ist der brachialste in der Boxster-Familie: Stärker, leichter und um ein elektrisches Verdeck ärmer (aber dafür teurer). Optisch wirkt der Spyder vor allem dank der beiden Hutzen über der Motorhaube wie ein geschrumpfter Carrera GT. Ein entsprechender optischer Auftritt ist ihm in jedem Fall gewiss.

Dass der Porsche fürs Schönwetter gedacht ist, beweist das manuell aufzuspannende Verdeck, das fast anachronistisch wirkt, wo sich heutzutage die Hersteller in Verdecköffnungszeiten unterbieten und alles nur auf Knopfdruck passiert. Das Verdeck des Porsche schlummert sorgsam zusammengelegt im Heck und besteht aus zwei Teilen. Wenn man einmal die richtige Choreografie intus hat, funktioniert der Aufbau durchaus flott - nur bei wechselnden Verhältnissen würde man bald den Hut draufhauen (darum stabiles Hoch abwarten).

Verdeck

Das eigentliche Dach ist auch ein Sonnensegel (falls die Sonne zu unbarmherzig runterbrennt), dazu knöpfelt man ein sogenanntes Wetterschott (inklusive nicht beheizbarer Plastikheckscheibe) dazu, falls wirklich alle Schotten dichtgemacht werden sollen. Die Seitenscheiben sind hydrophob (also wasserabweisend) beschichtet, falls man wirklich in den Regen kommt.

Kraft liefert der formidable Sechszylinder mit 320 PS (den man aus dem Cayman S kennt) immer. Auch wenn man nur entspannt Dahingleiten möchte, kann man das mit dem Spyder tun. Obwohl die Bestimmung eine eher andere ist, dafür sorgen die straffe Federung und das tiefer gelegte Fahrwerk. Den Motorsound kann man auf Knopfdruck noch "porschiger" machen und dann ist das Open-Air-Erlebnis perfekt. Innen sitzt man in wohlgeformten Schalensitzen (ohne Rückenlehnenverstellung) und die roten Schlaufen zum Türöffnen erinnern an die Gewichtsersparnis.

Wahlweise gibt's den Spyder mit 6-Gang-Getriebe oder PDK-Doppelkupplungsgetriebe. Mit Schalter kostet der Spyder ab € 76.250,- mit PDK ab € 79.300,-.

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