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09.06.2018

Porsche: Zum 70er ein sportlicher 911 Speedster

Noch ist der 911 Speedster eine Studie - die Serienversion könnte aber schon 2019 folgen.

Mit 911 Speedster soll gewissermaßen die Brücke vom 356 Nr.1 Roadster, der am 8.Juni 1948 seine Betriebserlaubnis erhielt, in die Gegenwart sein. Mit dem 911 Speedster beschenkt sich Porsche zum 70er mit einem besonderen Fahrzeug.

Zu den charakteristischen Details des 911 Speedster Concept gehört der verkürzte Scheibenrahmen mit abgesenktem Windlauf und entsprechend verkleinerten Seitenscheiben. Hinter den Vordersitzen schließt sich eine spezielle Heckabdeckung aus Kohlefaser an. Sie verkleidet eine Überrollschutz-Struktur und wird geprägt von einer Doppelhutze, wie sie seit dem 911 Speedster von 1988 zur Tradition dieser Sportwagen-Bauart gehört. Zwischen den Höckern setzen zwei schwarz abgesetzte Lamellen aerodynamische Akzente, hinzu kommt ein durchsichtiges Windschott aus Plexiglas mit eingraviertem „70 Jahre Porsche“-Logo.

 

Porsche 911 Speedster

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Anstelle eines Verdecks gibt es ein leichtes Tonneau-Cover. Es schützt den Innenraum des (stehenden) Fahrzeugs vor Regen und wird mit acht sogenannten Tenax-Knöpfen befestigt. Das Auto ist ganz dem Leichtbau verpflichtet - so fehlen Klimaanlage ebenso wie Navi oder Radio.

Die Lackierung in den klassischen Farbtönen GT-Silber und Weiß zitiert die frühen Rennwagen von Porsche – ebenso wie viele Details, angefangen vom zentralen und mittig in der Fronthaube platzierten Tankverschluss im Stil der 50er Jahre über Außenspiegel in klassischer „Talbot“-Form bis hin zur speziellen Ausführung der Hauptscheinwerfer.

Das Fahrwerk entstammt prinzipiell dem 911 GT3, der Sechszylinder-Boxer im 911 Speedster leistet 500 PS.

Noch ist der 911 Speedster eine Studie, eine Serienversion scheint aber nicht unwahrscheinlich. Bis 2010 entstanden bei Porsche immerhin acht Serien- und Sondermodelle mit dem Beinamen Speedster.