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IAA

Premiere: Das ist die Motorenpalette des neuen Mercedes All-Terrain

Nach Limousine und T-Modell ist der All-Terrain die dritte Variante der neuen E-Klasse. Neu an Bord: Ein Anti-Reisekrankheit-Programm.

09/04/2023, 10:35 AM

Das neue E-Klasse T-Modell All-Terrain feiert seine Weltpremiere auf der IAA in München und komplettiert damit die E-Klasse Familie. Ab dem ersten Quartal 2024 kommt es zu den Vertriebspartnern.

Im April 1978 startete die Serienfertigung des T-Modells der Baureihe 123, und eine lange Erfolgsgeschichte begann, mit bislang deutlich über einer Million gebauter Kombilimousinen. Seither steht das Kürzel „T“, das eigentlich Tourismus und Transport suggeriert, auch für Trendsetter.

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Der Neue möchte mit serienmäßigem Allradantrieb 4MATIC, erhöhter Bodenfreiheit durch die ebenfalls serienmäßige Luftfederung und Offroad-Fahrprogramm und die größeren Räder gerne auch abseits der Autobahnen gefahren werden. Dazu passt der Offroad-Screen und die „transparente Motorhaube“ als Bestandteil der 360-Grad-Kamera: Das Zentral-Display zeigt dann einen virtuellen Blick vorne unter das Fahrzeug. So kann man Hindernisse wie etwa große Steine oder tiefe Schlaglöcher frühzeitiger erkennen.

Typisch All-Terrain ist der markante Look: Zu den Offroad-Gestaltungselementen zählen der eigenständige Kühlergrill, die besonderen Stoßfänger, der optische Unterfahrschutz in Chrom hochglänzend vorne und hinten sowie die Radlaufverkleidungen in Dunkelgrau matt.

Gegenüber dem konventionellen E-Klasse T-Modell hat der All-Terrain in seinen Abmessungen nur in der Höhe zugelegt. Er ist nahezu gleich lang und misst insgesamt 4.950 Millimeter. Die Breite beträgt 1.904 Millimeter, die Höhe 1.497 Millimeter. Serienmäßig ist die Reifengröße 235/55 R 18 auf Rädern der Dimension 8 J x 18. Optional sind bis zu 20 Zoll große Räder verfügbar.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das E-Klasse T-Modell All-Terrain 28 Millimeter breiter. Davon profitieren die Passagiere im Fond mit weiter verbesserten Platzverhältnissen: Die Ellenbogenbreite hinten erreicht 1.519 Millimeter. Der Radstand stieg um 22 Millimeter auf nunmehr 2.961 Millimeter. Dadurch genießen die Hintensitzenden mehr Kniefreiheit und Beinraum.

Praktisch: Das sportliche Heck birgt eine Ladekapazität von 615 bis 1.830 Litern (Plug-in-Hybridmodell 460–1.675 Liter). Die Lehnen sind im Verhältnis 40:20:40 teil- und umlegbar. Das Abdeckrollo und das Trennnetzrollo (beides serienmäßig) sind zweiteilig ausgeführt. Beide Rollos befinden sich jeweils in einer eigenen Kassette.

Ein Diesel, ein Benziner, ein Plug-in-Hybrid – Mercedes läßt die Wahl zwischen unterschiedlichen Antriebskonzepten. Bei den Verbrennern handelt es sich um Vier- und Sechszylinderaggregate aus der aktuellen modularen Mercedes-Benz Motorenfamilie FAME (Family of Modular Engines).

Sowohl der Diesel- als auch der Ottomotor verfügen neben der Aufladung mit einem Turbolader über eine intelligente Unterstützung mit einem Integrierten Starter-Generator (ISG). Sie sind also Mildhybride. Dank einer neuen Batterie konnte die Leistung des Elektromotors von 15 auf 17 kW und das Boostdrehmoment auf 205 Nm erhöht werden.

Mit einer elektrischen Antriebsleistung von 95 kW (129 PS) und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu über 100 Kilometern (WLTP) werden die Fahrerin und der Fahrer des Plug-in-Hybrid-Modells in vielen Fällen rein elektrisch ohne Einsatz des Verbrennungsmotors unterwegs sein. Die hohe Leistungsdichte des Hybridtriebkopfs wird mithilfe einer permanenterregten Innenläufer-Synchronmaschine erreicht. Das maximale Drehmoment der E-Maschine von 440 Nm ist ab der ersten Motorumdrehung bereit und bewirkt eine hohe Agilität beim Anfahren und ein dynamisches Fahrverhalten. Die volle elektrische Leistung steht bis 140 km/h zur Verfügung und wird dann soft abgeregelt. Ein Hightech-Feature ist der intelligente, elektromechanische Bremskraftverstärker. Er sorgt dafür, dass das Bremssystem die elektrische Rekuperation höchst effizient mit der hydraulischen Bremse kombiniert.

Das Sicherheitskonzept des E-Klasse T-Modell All-Terrain basiert auf einer Karosserie mit besonders steifer Fahrgastzelle und gezielt deformierbaren Crashstrukturen. Die Rückhaltesysteme, also Sicherheitsgurte und Airbags, sind darauf gezielt abgestimmt. Bei einem Unfall können sie so aktiviert werden, dass ihre Schutzwirkung für die Insassen an die Situation angepasst ist.Neben Fahrer- und Beifahrer-Airbag gehört auch ein Kneebag auf der Fahrerseite zum Standard. Er kann die Beine bei einem schweren Frontalcrash vor dem Kontakt mit der Lenksäule oder der Instrumententafel schützen. Die serienmäßigen Windowbags können das Risiko von Kopfverletzungen reduzieren. Bei einer schweren Seitenkollision legt sich der Windowbag auf der Aufprallseite von der A- bis zur C-Säule wie ein Vorhang über die vorderen und hinteren Seitenscheiben.

Bei einem erkannten Überschlag können die Windowbags auf beiden Seiten aktiviert werden. Neben dem Kopfschutzsystem können Seitenairbags bei einem schweren Seitenaufprall zusätzlich den Thoraxbereich schützen – als Sonderausstattung auch auf den äußeren Fondsitzen.

Die Fahrzeuge sind darüber hinaus länderspezifisch mit einem Mittenairbag ausgerüstet. Pyrotechnische Gurtstraffer und -kraftbegrenzer sind auf allen äußeren Plätzen serienmäßig, ebenso Gurthöhenverstellung.

Gedacht hat man nicht nur an die Fahrer: Das neue Anti-Reisekrankheit-Programm von Energizing Comfort kann bei der Beifahrerin oder beim Beifahrer helfen Symptome zu mildern, ihr Eintreten zu verzögern, die empfundene Schwere zu verringern und allgemein das Wohlbefinden zu steigern.

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