BMW M4: Coupe mit 431 PS

© Werk/www.danielkraus.de

BMW 2014
01/13/2014

Revolution auf Zehenspitzen

Das neue Jahr bringt Modelle, an die sich die Fan-Gemeinde erst wird gewöhnen müssen.

von Horst Bauer

Es geht gar nicht so sehr um die ersten Elektro-BMW. An die hat man die eingeschworene Fan-Gemeinde durch über Jahre hingezogene Vorab-PR bereits ganz gut gewöhnt.

Der wahre Hammer für die Bewahrer der weiß-blauen Hecktriebler-Lehre kommt erst Mitte des Jahres – und schleicht quasi auf den Zehenspitzen daher. Denn der kompakte Minivan (noch vor kurzem undenkbar für die Bayern) der 2er-Reihe namens Active Tourer ist der erste BMW mit Frontantrieb. Nicht genug damit, wird er auch noch als Erster einen Dreizylinder-Motor unter der Haube haben.

Mehr Tabubrüche wären kaum möglich. Allen Pragmatikern unter der neu anzuwerbenden Kundschaft, die sich schlicht auf eine bayerische Alternative zu den bestehenden kompakten Raumfahrzeugen auf dem Markt freuen, sei gesagt, dass, der 2er Active Tourer zwischen 400 und 1200 l Stauvolumen und eine nach vorne umlegbare Beifahrersitzlehne bieten wird und vor allem für den europäischen Markt entwickelt wurde.

Aber auch diesseits der Schock-Grenze erweitert BMW das Produkt-Portfolio und bringt es heuer auf 10 neue Modelle, die keinen direkten Vorgänger haben. So wird die 2er-Reihe nicht nur um den Active Tourer, sondern auch um ein Coupé ausgebaut.

M3,M4 und Cabrio

Die 4er-Reihe bekommt zu dem bereits vorgestellten Coupé noch ein Cabrio und ein viertüriges Gran-Coupé dazu. Vom M4 gar nicht zu reden.

Und die SUV-Abteilung wird nicht nur mit einem überarbeiten X6 auf sich aufmerksam machen, sondern mit dem X4 (also der Coupé-Variante des X3) ab dem Sommer auch ein zusätzliches neues Modell bieten.

Ausbau in Mini-Mundus

Die Erneuerung startet in der Mitte der Palette. Mit der nächsten Generation des Stammvaters startet die britische Marke der BMW-Gruppe aber auch eine weitere Verbreiterung des Angebots. Von erwartbarer Verwandtschaft, wie dem in dieser Woche auf der Autoshow in Detroit Premiere feiernden Vorboten des nächsten John Cooper Works, der traditionell schärfsten Variante des Mini, reicht die Bandbreite bis zu Neuerungen, welche die eingeschworene Mini-Gemeinde ähnlich erschüttern dürften, wie der 2er Active Tourer (siehe oben)die BMW-Fraktion. Ein Mini mit vier Türen steht unter anderem auf dem Ausbau-Programm – allerdings wohl erst im nächsten Jahr.Die neue Generation des Stammvaters startet bei uns im März und kommt mit zwei Dreizylindern (Diesel: 116 PS, Benziner: 136 PS) zur Wahl und als Cooper S mit einem Vierzylinder-Benziner (192 PS). Der Einstiegspreis liegt bei 19.690 Euro.

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